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Neues Konzept: Bahnhofsviertelnacht: Absagen nach Terminverschiebung

Ein Ordnungs- und Sicherheitskonzept zur Bahnhofsviertelnacht wird noch ausgearbeitet. Es wird aber nach der Terminierung zurück auf den Spätsommer wieder mit rund 40.000 Besuchern gerechnet.
40 000 Besucher bevölkerten das Bahnhofsviertel im vergangenen Jahr. 40 000 Besucher bevölkerten das Bahnhofsviertel im vergangenen Jahr.
Bahnhofsviertel. 

Nach der Terminverlegung auf den 8. September, die Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) als vorgesetzter Dezernent angeordnet hat, rechnet das Presse- und Informationsamt nun doch mit mindestens 40 Anbietern von Programmpunkten. Trotzdem wolle man das Fest in Zusammenarbeit mit der Tourismus und Congress (TCF) GmbH und dem Sicherheitsdezernat gemeinsam stemmen, wie der Leiter Nikolaus Münster im Ortsbeirat 1 (Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gallus, Gutleut) versicherte. „Möglichen Trittbrettfahrern werden wir aber die Grenzen aufzeigen, damit das Fest nicht wieder in Anarchie versinkt“, pflichtete ihm TCF-Geschäftsführer Thomas Feda bei.

Deshalb arbeiten die Veranstalter weiter an einem gemeinsamen Ordnungs- und Sicherheitskonzept, das nach dem großen Andrang vom vergangenen Jahr auf bis zu 40 000 Besucher ausgerichtet ist. Nach diesen Erfahrungswerten könnte der Kostenrahmen zwischen 50 000 und 90 000 Euro liegen, eine genaue Kalkulation muss noch erstellt werden. Mit ausführlichen Details zur Planung und Organisation hielt man sich noch bedeckt. Inzwischen ist immerhin der zeitliche Rahmen abgesteckt: Die Innenveranstaltungen sollen von 19 bis 23 Uhr dauern, für die Aktivitäten stationärer Gastronomiebetriebe im öffentlichen Verkehrsraum gilt 24 Uhr als Grenze.

„Wir werden einen Ordnungs- und Sicherheitsdienst vorhalten, der zusammen mit den Anbietern dafür sorgt, dass das Fest geregelt über die Bühne geht“, versicherte Feda. Katharina Schreiner (FDP) erkundigte sich, ob das Fest auch in den kommenden Jahren im Spätsommer gefeiert werde, wie es ihre Fraktion in einem Antrag forderte. „Tendenziell geht es in diese Richtung“, erklärte Münster. Weitere Verbindlichkeiten müsse jedoch der Magistrat regeln.

Neben altbekannten Stationen wie dem Silberturm der DB Systel, der basis Frankfurt Produktions- und Ausstellungsplattform, dem Gallileo-Art Tower der Commerzbank, dem Drogennotdienst, Stadtteilbüro Bahnhofsviertel und Cream Music sollen neue sozial-karitative Institutionen, Ateliers, Initiativen und auch Gewerbetreibende hinzukommen.

„Manche Anbieter haben jedoch abgesagt, da für sie die Terminverschiebung zu kurzfristig war“, erklärt Münster auf Anfrage dieser Zeitung. Unsicher ist derzeit noch, ob die Schuhmacherei Lenz und somit das im gleichen Haus beheimatete Hammermuseum teilnehmen können. „Wir möchten uns gerne beteiligen, aber der frühere Termin wurde uns spät mitgeteilt“, erklärt Jürgen Dohn, Inhaber der Schuhmacherei Lenz. „Wir wollen ja Exponate zur Anfertigung von Maßschuhen zeigen. Doch die Vorbereitungen sind aufwendig, zumal wir derzeit noch Gesellenprüfungen abnehmen müssen.“

(got)
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