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Eine Idee des Verkehrsdezernenten wird Realität

Vor eineinhalb Jahren machte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) im Gespräch mit dieser Zeitung einen Vorschlag zur Linienführung der Regionaltangente West. Die Züge, so seine Überlegung, könnten auch auf der vorhandenen Bahnstrecke über Sulzbach nach Bad Soden fahren. Jetzt wird diese Idee Realität. Eine Studie hat ergeben, dass der Vorschlag machbar ist. Die Züge einer Linie werden in Sossenheim geteilt. Eine Hälfte fährt ins Praunheimer Gewerbegebiet, wo die Strecke vorläufig endet, die andere über Sulzbach nach Bad Soden.

In dieser Woche hat der Aufsichtsrat der RTW-Planungsgesellschaft unter Oesterlings Vorsitz die neue Streckenführung abgesegnet. „Das ist ein großer Gewinn für unsere Stadt“, freut sich der Bad Sodener Bürgermeister Frank Blasch (CDU). Er rechne mit einem hohen Nutzen bei geringen Kosten. Ob die Strecke tatsächlich einen volkswirtschaftlichen Mehrwert bringt, wird derzeit noch berechnet. Oesterling zeigt sich gelassen: Ist das Ergebnis positiv, werde der Abzweig nach Bad Soden in die Planung einbezogen. Falle die Rechnung negativ aus, „dann binden wir Bad Soden ohne Planung an“. mu

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