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Glascontainer: CDU spricht von Schildbürgerstreich

Dornbusch. 

Nachdem bereits Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) die Versetzung der Glascontainer an der Bushaltestelle „Dornbusch“ als inakzeptabel eingestuft hat, legt nun die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 9 nach. „Die CDU wird einen neuen Antrag stellen und hofft auf die Einsicht aller Beteiligten, damit ein Ersatzstandort gefunden wird, der zu weniger Beeinträchtigungen des Straßenbildes wie auch der Anwohner führt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverordneten Christiane Loizides, die zugleich Mitglied im Stadtteilparlament ist.

Nachdem im vergangenen Jahr massive Beschwerden der Anwohner und Geschäftsleute über Lärmbelästigungen, Glasscherben und Unrat rund um die Glas- und Altkleidercontainer an der Straße „Am Dornbusch“ 3-5 vorgetragen wurden, griff die CDU-Fraktion im Römer das Thema auf. Zudem ragte der Ortsbeirat einen Standortwechsel an. Man hoffte jetzt auf schnelles behördliches Handeln. „Nunmehr ist die Überraschung groß, denn gehandelt wurde zwar tatsächlich prompt – leider aber sieht das Ergebnis eher nach einem Schildbürgerstreich aus“, so Loizides. Versetzt wurden zwar die Glascontainer, allerdings nur wenige Meter weiter, direkt an den auf die Bushaltestelle folgenden Abgang zur U-Bahn-Station Dornbusch. Jetzt stehen sie dem Ladenbesitzer im Haus „Am Dornbusch“ 1 direkt vor dem Schaufenster.

„Der Ortsbeirat hatte die Standortauswahl im Vertrauen auf die Sachkunde der Verwaltung in das Ermessen der Behörde gestellt. Zu Recht fühlen sich die betroffenen Bürger jetzt ein wenig ,auf die Schippe‘ genommen“, meint Loizides abschließend.

Die nächste Sitzung des Stadtteilgremiums ist am Donnerstag, 1. September.

(red)
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