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In drei Tagen ist hier Schluss

Am Donnerstag hat das Postbank Finanzcenter in der Moselstraße letztmals geöffnet. Briefe und Päckchen können aber ab 4. Juli in der Partneragentur in der Kaiserstraße 57 aufgegeben werden.
Die gelbe Farbe verschwindet am Gebäude in der Moselstraße, wenn das Postbank Finanzcenter schließt. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Die gelbe Farbe verschwindet am Gebäude in der Moselstraße, wenn das Postbank Finanzcenter schließt.
Bahnhofsviertel. 

Für das Aus des Postbank Finanzcenters in der Moselstraße 1 – 5 war letztlich mangelnde Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Nach Angaben von Postbank-Sprecherin Iris Laduch-Reichelt sei die Filiale nicht so stark frequentiert gewesen. Deshalb wird das Dienstleistungsangebot des Centers jetzt mit dem am Goetheplatz zusammengelegt.

Gute Nachrichten hat die Deutsche Post AG aber für ihre Kunden: In der Kaiserstraße 57 eröffnet am 4. Juli eine Partneragentur. Wer Briefe oder Päckchen im Viertel aufgeben oder Briefmarken kaufen will, hat dazu auch künftig die Möglichkeit. Es gibt aber auch eine schlechte Nachricht: In der Partnerfiliale gibt es keinen Geldautomaten – wer Bargeld benötigt, muss entweder das Finanzcenter am Goetheplatz, die Postbank am Hauptbahnhof oder die Commerzbank-Filiale in der Kaiserstraße 73 aufsuchen.

Weitere Wege haben seit dem 6. Juni die Nutzer der einstigen Postfachanlage in der Moselstraße. Anfang Juni wurde die Anlage mit 360 Postfächern geschlossen, seitdem müssen sie ihre Post in der Agentur in der Ludwig-Ehrhardt-Anlage 2 – 8 holen.

Nach Angaben von Stefan Hess, Sprecher der Deutschen Post AG, hätten sich zwar viele Interessenten gemeldet, die eine Partneragentur im Bahnhofsviertel betreiben wollten. Deren Räume seien aber zu klein für den Betrieb einer Postfachanlage mit gleicher Größe wie in der Moselstraße gewesen. Wäre beim neuen Partner eine kleinere Anlage aufgestellt worden, hätte gesplittet werden müssen – sprich: Einige Kunden hätten ihre Postfächer im Viertel behalten, andere hingegen wären leer ausgegangen. „Das wollten wir aber vermeiden“, begründet Hess die einheitliche Lösung für alle in der Ludwig-Erhardt-Anlage.

Aktuell gibt es in Frankfurt 25 Postbank Finanzcenter. Damit sei die Dichte relativ groß, an einen Abbau der Center wird laut Laduch-Reichelt nicht gedacht.

Die Deutsche Postbank ist vor sieben Jahren von der Deutschen Bank gekauft worden, aber erst seit Ende vergangenen Jahres eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Bank. Allerdings will sich die Deutsche Bank schon wieder von der Postbank trennen und sucht einen Käufer.

(bit)
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