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Busverkehr im Usinger Land: HLB-Bus kommt wieder

Von Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird eine alte Bekannte den Busverkehr im Usinger Land übernehmen: Mit der HLB Hessenbus geht eine Tochtergesellschaft der Hessischen Landesbahn an den Start. Bereits bis Ende 2008 waren die Hessenbusse im Einsatz.
Der Feldberg wird auch nach dem Betreiberwechsel mit Bussen angesteuert. Welche Linien die HLB mit eigenen Bussen und welche mit Subunternehmern bedient, ist noch unklar. Foto: Pieren Der Feldberg wird auch nach dem Betreiberwechsel mit Bussen angesteuert. Welche Linien die HLB mit eigenen Bussen und welche mit Subunternehmern bedient, ist noch unklar.
Usinger Land. 

Auf den ersten Blick ist es lediglich ein Betreiberwechsel im Busverkehr – nicht mehr und nicht weniger. Den Berufspendlern und Schülern in den ländlichen Gemeinden abseits der Taunusbahn mag es egal sein, welches Unternehmen die Linienbusse im Usinger Land auf die Straße schickt. Hauptsache sie fahren pünktlich. Dafür muss der Verkehrsverband Hochtaunus VHT sorgen, der als Besteller der neuen Bus-Leistungen in einer europaweiten Ausschreibung zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember die genauen Fahrpläne und Rahmenbedingungen „gestrickt“ hatte.

Bereits im September hatte die Taunus Zeitung über das neue, ab Dezember gültige Fahrplan- und Linienkonzept des VHT berichtet. Dass der VHT als Zweckverband des Hochtaunuskreises nun der HLB Hessenbus GmbH den Zuschlag gegeben hat, lässt aufhorchen.

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Kommentar: Aus einer Hand

Natürlich muss bei einer europaweiten Ausschreibung der günstigste Anbieter den Zuschlag erhalten. Mag sein – bei klar definierten Standards für die Qualität der eingesetzten Busse und dem vom VHT

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„Mit dem neuen Buskonzept werden die Weichen für ein zukunftsweisendes Verkehrsangebot im Hochtaunuskreis gestellt. Zusammen mit der Verlängerung der S-Bahn ins Usinger Land wird somit ein wichtiger Impuls für die Entwicklung unserer Region gegeben“, sagt Landrat Ulrich Krebs (CDU) als Vorsitzender des Vorstandes des VHT.

Das überarbeitete Betriebskonzept mit neuen Linienführungen sieht eine Steigerung der Verkehrsleistung im Busverkehr auf dann 2,37 Millionen Kilometer pro Jahr vor, was einer Ausweitung des Angebotes von 18 Prozent entspricht. Das integrierte Fahrplankonzept sieht einen Zwei-Stunden-Grundtakt vor, der in Spitzenzeiten, also im Berufsverkehr, zum Teil verdichtet wird. Zudem werden einzelne Linienführungen besser miteinander verknüpft. Die Linien sind zudem noch stärker auf die Stationen der Taunusbahn ausgerichtet. Die Fahrplan-Lagen der Schulbusse sollen nach Angaben des VHT weitgehend unverändert angeboten werden.

Überraschend: Trotz des besseren Angebotes konnten die Kosten im Vergleich zum alten Betriebsvertrag stabil gehalten und der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten werden. Und das unter Beibehaltung eines tarifvertraglich festgelegten Lohnniveaus für das Fahrpersonal, heißt es in einer Pressemitteilung des VHT.

„Die Aufgabe der HLB Hessenbus GmbH ist es, die bereits erreichte hohe Qualität im Nahverkehr des Hochtaunuskreises zu sichern. Gerade im ländlichen Raum hat der VHT das Angebot in Qualität und Angebotsumfang optimiert“, sagt der Vorsitzende der VHT-Verbandsversammlung, der Erste Kreisbeigeordnete Uwe Kraft (CDU).

Durch die Ausweitung des Busangebotes verkehren die Anrufsammeltaxis (AST) künftig verstärkt nur noch in den Tagesrandzeiten und am Wochenende. Zudem wird der AST-Verkehr von einer zentralen Stelle koordiniert, die unter einer einheitlichen Telefonnummer zu erreichen ist, verspricht der VHT.

Grundsätzlich sollen fabrikneue, klimatisierte Niederflurbusse der Euro-6-Norm zum Einsatz kommen. Die Fahrzeuge können an den Bushaltestellen abgesenkt werden. Zudem sind sie mit einer Rampe ausgestattet, was mobilitätseingeschränkten Fahrgästen sowie Personen mit Rollstuhl oder Kinderwagen den Ein- und Ausstieg erleichtert.

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