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Noch viele offene Baustellen bis zur ersten Abfahrt

Die Verzögerung in Sachen „S5-Ausbau“ hat ihre Ursache nicht nur im Taunus. Der RMV gibt auf Nachfrage noch andere, betriebstechnische Gründe an. „Die Verlängerung bis nach Usingen erfordert die zeitgleiche Fertigstellung des viergleisigen Ausbaus der S6 von Frankfurt bis nach Bad Vilbel“, teilt RMV-Sprecher Sven Hirschler mit. „Die Deutsche Bahn als Projektverantwortliche nennt dafür zum derzeitigen Planungsstand das Jahr 2022.“

Mit der Fertigstellung des viergleisigen Ausbaus sollen dann die Linien S3, S4, S5 und S6 einen aufeinander abgestimmten Fahrplan erhalten. Die Betriebsaufnahme der S-Bahn nach Usingen ist demnach an die Verfügbarkeit der vorhandenen S-Bahnzüge verknüpft. Und die fahren derzeit auf der noch zweigleisigen Strecke der S6 von Frankfurt nach Bad Vilbel zum Teil satte Verspätungen ein, weil sie unterwegs den Zügen des Fernverkehrs und anderen Regionalzügen Vorrang gewähren müssen. Der RMV bestätigt auf TZ-Nachfrage, dass dieser Zusammenhang in der öffentlichen Diskussion bislang nur wenig beachtet wurde. Darüber hinaus war in der Vorlage des Kreistagsbeschlusses eine Verlängerung der U2 zum Bahnhof Bad Homburg als zwingende Voraussetzung für das Projekt „S5 nach Usingen“ genannt worden. So sollte das zu erwartende Plus bei den Fahrgästen abgeleitet werden. Aber auch das lässt noch auf sich warten. „Wir haben zu viele andere Baustellen, die erst abgeschlossen sein müssen“, teilt dazu Bad Homburgs Pressesprecher Andreas Möring mit. Die größte Baustelle dürfte die ungeklärte Finanzierung sein. map

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