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Es grünt und blüht der neue Schulgarten

Von Lange Zeit war die Fläche um die Zeppelinheimer Grundschule kahl. Nun blüht dort ein schöner neuer Garten.
Die Kinder überreichten ihre selbst gemachten Monster an Bürgermeister Herbert Hunkel, Thuy Nguyen und Meinrad Schneider. Die Kinder überreichten ihre selbst gemachten Monster an Bürgermeister Herbert Hunkel, Thuy Nguyen und Meinrad Schneider.
Neu-Isenburg. 

Ein schöner Holzzaun mit einer kleinen Tür umrahmt einige Gartenbeete, eine Reihe von Spalierobstbäumen und eine große Kräuterspirale. Als habe er sich, passend zum freudigen Ereignis, ebenfalls besonders schön zeigen wollen, blühte auch der große Kirschbaum, der im Garten erhalten wurde. Anstatt eines leeren Platzes hinter ihrer Schule, haben die Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule in Zeppelinheim nun einen wunderschönen Schulgarten. Darüber waren sich alle Besucher einig, die bei der Eröffnung am dabei waren.

„Wir haben zwar eine schöne, fast neue Schule vom Kreis Offenbach erhalten, aber nur einen Zaun um das freie Gelände hinter der Schule, keinen Garten“, erläuterte Schulleiterin Anja Persichilli. Viele schöne Ideen hatten die Zeppelinheimer schon, aber für die Umsetzung fehlte das Geld. Mit Meinrad Schneider gab es einen hilfsbereiten Planer, das war schon mal der Anfang. „Meine drei Enkel gehen hier zur Schule und ich selbst war einst Schüler hier, da waren noch acht Klassen in einem Raum“, erzählt der Inhaber eines Planungsbüros.

 

Verzicht auf Honorar

 

Er plante den Garten und verzichtete auf sein Honorar, so wie auch Anton Mateijschek von der gleichnamigen Gartengestaltungsfirma aus Neu-Isenburg.

Bis es mit der Zuwendung eines Förderbetrages aus dem Umweltfonds der Fraport klappte, waren zwar erst einige Hindernisse zu überwinden, doch dann konnte die Bedingung, möglichst heimische Gehölze zu verwenden, problemlos erfüllt werden. Und so kam auch der große Scheck in Höhe von 10 000 Euro als Förderbeitrag zum neuen Garten. Auch die Stadt Neu-Isenburg beteiligte sich an der Gestaltung des Schulgartens und gab weitere 7 000 Euro dazu. „Wir wollen, dass sich die Schüler auch in ihrer Schule wohlfühlen und ich denke, besser können wir das Geld nicht investieren“, sagte Bürgermeister Herbert Hunkel und überreichte dem Vorsitzenden des Fördervereins der Selma-Lagerlöf-Schule Zeppelinheim, Michael Gruber, einen Gingko-Baum.

 

Fantasievolle Monster

 

Als besonderes Dankeschön hatten die Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule in den Kunst AGs ganz fantasievolle Monster gebastelt und überreichten diese an den Bürgermeister Herbert Hunkel, an Thuy Nguyen, Abteilung Umweltmanagement der Fraport sowie an den Planer Meinrad Schneider sowie an den Gartengestalter Anton Mateijschek. „Wir sind so froh und ganz glücklich, dass wir auf diese Weise zu einem so tollen Schulgarten gekommen sind“, bedankte sich Anja Persichilli bei den Sponsoren, aber auch den vielen Eltern, die bei der Gestaltung und Bepflanzung des Gartens mitgeholfen hatten. Auch der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Gruber, lobte das vielfältige Engagement der Eltern.

Mit einem großen Fest auf dem gesamten Schulgelände nahm die Eröffnung schließlich ihre Fortsetzung. Dabei verkaufte die Garten-AG selbst gepflanzte Tulpen für die Aktion „Tulpen für Brot“, am „heißen Draht“ konnten Schüler und Eltern ihre ruhige Hand beweisen oder sich im Fahrzeugparcours als Formel 1-Pilot fühlen. Das Basteln von Friedenstauben, Bemalen von Tontöpfen und ein sportliches Torwandschießen, rundeten das Schulfestes ab.

Der Förderverein sorgte mit Grillstation, Getränkestand und Kuchenbüfett für eine gute Bewirtung der Gäste. „Da möchte ich doch gerne noch mal Kind sein“, meinte eine begeisterte Großmutter, die mit ihrem Enkel das Fest besuchte.

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