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Schule in Kelsterbach: IGS Kelsterbach auf dem Weg zum Fairtrade-School-Siegel

Von Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Kelsterbach hat sich kürzlich auf die Fahnen geschrieben, eine Fairtrade-School zu werden.
Sude (von links) und Lina kaufen sich etwas Süßes – natürlich fair gehandelte Waren. Foto: Leo F. Postl Sude (von links) und Lina kaufen sich etwas Süßes – natürlich fair gehandelte Waren.
Kelsterbach. 

Nachdem sich um Elmar Hoßfeld, dem Fairtrade-Beauftragten an der IGS Kelsterbach, ein Aktionsteam zusammengefunden hatte, gab es Ende Februar den „Kick Off“ für das Projekt Fairtrade-School. Unterstützt wird Hoßfeld noch von seiner Pädagogenkollegin Christiane Panidoue und Claudia Schlohbach, Mutter einer Schülerin.

Jeden Donnerstag zur großen Pause öffnet sich ein „eiserner Vorhang“ zu einem Verkaufsraum des Fairtrade-Teams. Dann machen sich die Schülerinnen – es ist kein einziger Junge dabei – an die Arbeit, holen spezielle Schokoladeriegel, Saftpäckchen oder auch Bio-Marmor-Dinkel-Knusperchen aus den Kartons, um sie auf der Verkaufstheke verlockend zu drapieren. Alle sind mit großem Engagement dabei, um die IGS Kelsterbach bald zu einer Fairtrade-School zu machen. Das wäre dann die 375. Schule in Hessen.

„Komm kauf mal ein Paket Kaffee fürs Lehrerzimmer – Du bist doch eine gut bezahlte Beamtin“, sagt Elmar Hoßfeld unf geht nicht minder engagiert auf eine Kollegin zu. Die Preise sind genau wie jene in den beteiligten Märkten, wie etwa Rewe in Kelsterbach. „Wir trinken im Lehrerzimmer schon seit Beginn der Aktion diesen fair gehandelten Kaffee und gehen auch mit anderen Produkten als Vorbilder voraus“, berichtet Hoßfeld. Süßigkeiten gehen bei den Schülern immer, doch es gibt auch Produkte für Ernährungsbewusste.

Mittlerweile ist die Aktion „Fairtrade-School“ an der IGS Kelsterbach schon richtig in Fahrt gekommen. Mit der Aktion will die Schule allerdings weniger Lorbeeren ernten, sondern vielmehr junge Menschen für den Prozess des weltweiten fairen Handels und Konsums sensibilisieren. Von der Schule sollen diese Erfahrungen dann mit nach Hause genommen und dort im Umfeld auch gelebt werden. Diese Erfahrungen sollen im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen.

„Ich denke, dass wir noch vor den Sommerferien die geforderten Kriterien erfüllt haben und den Antrag für das Siegel einer Fairtrade-School stellen können“, erklärt Elmar Hoßfeld. Das wäre dann ein weiterer Grund zum Feiern in der Untermainstadt, die ja bereits das Siegel einer Fairtrade-City erhalten hat.

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