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Stöffel-Rennen: 24 Stunden Kräfte einteilen

Von Bereits zum dritten Mal schwangen sich ambitionierte Radfahrer auf ihre Mountainbikes, um 24 Stunden ihr Können unter Beweis zu stellen.
Die ersten Starter stehen vor der tollen Kulisse des Stöffel-Parks bereit. Bilder > Foto: Joachim Steiof-Pingel Die ersten Starter stehen vor der tollen Kulisse des Stöffel-Parks bereit.
Enspel. 

Auch bei der dritten Auflage der „Stöffel-Race 24h MTB Challenge“ – ein 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker – wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, wieder eine Steigerung der Starter durch Hans-Christian Mager vom „United Team“ gemeldet. Der „Verein zur Förderung des Ausdauersports“ als Veranstalter hatte in diesem Jahr über 300 Anmeldungen von Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Deutschland erhalten, die sich für 24 Stunden auf einem Mountainbike auf die 3,6 Kilometer lange Strecke begeben wollten.

Da es keine Änderungen beim Charakter der Strecke gab, führte ihre Attraktivität wieder zu einem enormen Ansturm. Es ging wieder durch die historische alte Schmiede, vorbei an alten, stillgelegten Brechergebäuden und rein ins Gelände mit seinen Steigungen und Gefällen. Aber auch durch Matsch, wie einer der Mountainbiker bei einem Wechsel atemlos bemerkte. Man sei, wie Hans-Christian Mager betonte, noch in der Versuchsphase, „aber auf einem sehr guten Boden“.

Strecke einteilen

Man habe in diesem Jahr ein paar Schikanen rausgenommen „aber nach wie vor eine anspruchsvolle Strecke für ambitionierte Sportler wie auch für Hobbyfahrer“.

Für jeden Fahrer sei es wichtig, die Strecke „zu lesen“. Es nütze nichts, die ersten vier Stunden Gas zu geben und „am Ende fehlen dann die Körner“. Bei leichtem Nieselregen und angenehmen Temperaturen gingen dann die ersten auf den Parcours

„Man darf nicht übermotiviert sein, die Strecke ist sehr gut“. Mit dieser Einstellung teilt sich Tobias Pritz vom Team „Spaß kostet“ aus dem heimischen Gemünden das Rennen gemeinsam mit seinen Teamkameraden ein. Erste Erfahrungen in Sachen Mountainbike-Rennen hat er auf dem Nürburgring in diesem Jahr gemacht.

Diese Erfahrungen wollte er nun mit seinen Teammitgliedern Christian Kossuwski, Ramon Jung und Sören Kreckel umsetzen. Für Ramon Jung war es wichtig, die 24 Stunden zu überstehen und nicht Letzter zu werden. An Kossuwski lag es, die ersten Runden zu schaffen. „Zwei Runden“ hatte man sich für den Anfang vorgenommen „um sein Tempo zu finden“.

Individuell reagieren

Danach würde man individuell reagieren. „Teil dir die Kraft ein, es ist echt hart“, gab er beim Wechsel Jung mit auf den Weg, der schon in der Wechselzone wartete. Am Ende hatte das Team „Spaß kostet“ beide Ziele erreicht. Sie überstanden mit 99 Runden die 24 Stunden und kamen im 4er-Wettbewerb unter 24 Teams auf den 18. Rang. Sieger wurde das Team „Westerwald Racer“ mit 141 Runden.

Sieger in der Einzelkategorie Frauen wurde Ute Ackermann mit 69 Runden, bei den Männern Michael Brauns mit 99 Runden. Die schnellste Runde bei den Frauen legte Moni Janzen in 10:03 Minuten und bei den Männern Peter Groß mit 8:01 Minuten hin. Im 2er-Wettbewerb gewann mit 123 Runden das Team „24h Team Northwave“ und im 8er-Wettbewerb das Team „Theeltalbiker“ mit 141 Runden.

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