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„Treffpunkt“ für Flüchtlinge: 280 000 Euro für „Treffpunkt“ Weilburg

Freuten sich über die Hilfe des Landes: Sozialarbeiter Thorsten Hänsler, Bürgermeister Schick und Flüchtlingskoordinator Knut Rehn (v. li.) mit einigen der Flüchtlinge, die täglich den „Treffpunkt“ besuchen. Freuten sich über die Hilfe des Landes: Sozialarbeiter Thorsten Hänsler, Bürgermeister Schick und Flüchtlingskoordinator Knut Rehn (v. li.) mit einigen der Flüchtlinge, die täglich den „Treffpunkt“ besuchen.
Weilburg. 

Die Finanzierung des „Treffpunkts“ für Flüchtlinge ist vorerst gesichert: Insgesamt erhält die Stadt Weilburg 280 000 Euro Zuschüsse für die Flüchtlingsbetreuung. Dies erklärte Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos).

Das Land Hessen hat der Stadt Weilburg 199 000 Euro Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock für den Betrieb der sozialen Einrichtung im Ortsteil Waldhausen bewilligt, wie Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) mitteilte. Weitere 30 000 Euro erhält die Stadt aus dem Gemeinwesenarbeit-Programm des Hessischen Sozialministeriums. In Aussicht gestellt worden seien zusätzliche 50 000 Euro für sportliche Aktivitäten des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. Die Zusagen bedeuten „Rückenwind“ für das Engagement von rund 200 ehrenamtlich in der Weilburger Flüchtlingshilfe Tätigen, sagte Schick. In Weilburg leben bis zu 600 Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen, weitere rund 450 Menschen leben in 15 Unterkünften innerhalb der Stadt Weilburg. Weitere Flüchtlingsunterkünfte sollen in den nächsten Wochen geschaffen werden, sagte Schick. „Es wird einen deutlichen Anstieg geben“, kündigte der Bürgermeister an. „Die Balkanroute ist zwar zu, der Zuzug von Menschen auf der Flucht in die Städte aber nicht beendet.“

Der „Treffpunkt“ Weilburg wurde im September des vergangenen Jahres geschaffen, um Menschen der vis-à-vis gelegenen Erstaufnahmeeinrichtung sozial zu betreuen. Neben einem Café, einer Kleiderkammer und Spielemöglichkeiten werden auch Kinder betreut und Deutschkurse angeboten. Die Stadt Weilburg hatte zunächst eine Anschubfinanzierung geleistet und für den Weiterbetrieb der Einrichtung auf die finanzielle Unterstützung des Landes Hessen gezählt. „Wir sind froh und dankbar, dass wir jetzt weiterarbeiten können“, erklärte der Flüchtlingskoordinator der Stadt, Knut Rehn. Schick geht davon aus, dass die bewilligten Mittel für mindestens zwei Jahre ausreichen. Für bauliche Maßnahmen wurden der Stadt 430 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm bewilligt.

(goe)
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