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3600 Stunden im Dienste der Allgemeinheit

1200 Stunden im Dienste der Sicherheit, 2400 Stunden für die Nachwuchsarbeit. Die Feuerwehr Flacht zog Bilanz.
Verstärkung für die Feuerwehr Flacht: Leon Doß und Lars Laeven (jeweils von rechts) mit Wehrleiter Manuel Hatzmann und Stellvertreter Tobias Weyl (dahinter) sowie VG-Bürgermeister Volker Satony und Wehrleiter Peter Matthey. 	Foto: Westerweg Verstärkung für die Feuerwehr Flacht: Leon Doß und Lars Laeven (jeweils von rechts) mit Wehrleiter Manuel Hatzmann und Stellvertreter Tobias Weyl (dahinter) sowie VG-Bürgermeister Volker Satony und Wehrleiter Peter Matthey. Foto: Westerweg
Flacht. 

Gut zu tun – die Worte von Wehrführer Manuel Hatzmann gelten an der Aar nicht nur für die 24 Aktiven. Gut zu tun, und das sieht Verbandsgemeinde-Bürgermeister Volker Satony nicht anders, haben auch die Verantwortlichen in der Nachwuchsarbeit. 200 Stunden wurden in die 20 Feuersalamander investiert, in 13 Übungen Themen wie Brandschutz und Notruf behandelt und viele Aktivitäten unternommen. Richtig Aufwand wird in der Jugendwehr betrieben – 63 Übungen mit 2000 Stunden Einsatzzeit und weiteren 180 Stunden Vor- und Nachbereitung übermittelten die Jugendbetreuer Tobias Weyl und Ingo Schneider der Jahresversammlung des Fördervereins. In allein 50 Übungen ging es um Brandschutzerziehung, Unfallverhütung, Erste Hilfe, Schlauch-, Geräte- und Fahrzeugkunde. „Es wird richtig geschafft“, kommentierte Satony die Rechenschaftsberichte anerkennend, und Ortsbürgermeister Thomas Scheid pflichtete neben seinem Dank für die Unterstützung der dörflichen Gemeinschaft bei: „Die Feuerwehr macht die beste Jugendarbeit in Flacht. Hoffentlich trägt das Früchte.“

Dekontamination

Es wäre im Sinne des Wehrleiters Peter Matthey, bereitet aktuell doch die Besetzung des Dekontaminationsfahrzeugs, einer Teileinheit des Gefahrstoffzuges, Sorgen. Folglich warb er auch in Flacht um Freiwillige mit Interesse, müsste andernfalls eine Stationierung in der Verbandsgemeinde als fehl am Platz angesehen werden . . . Von Brandeinsätzen bis technische Hilfeleistungen, beginnend gleich am 2. Januar, hatte Hatzmann als Vorsitzender des Fördervereins im Rückblick berichtet, den Einsatz an einer Scheune an der Bahnhofstraße, in der Lagerhalle Römer in Niederneisen, Kontrollen nach Starkregen im Juli, die Panne beim Betanken eines Heizöltanks im November und die Hilfe bei einem tragischen Einsatz am zweiten Weihnachtstag in Erinnerung gerufen.

Zehn Einsätze und 17 Übungen summierten sich auf 1224 Stunden im Dienste der Sicherheit, wie Hatzmann Gerätedienst (193 Stunden), Übungen (639), Einsätze und Hilfen (232) sowie Aus- und Fortbildungen (160) zusammenfasste. Bei zwei Sonderübungen widmeten sich die Wehrleute einer Schaumübung auf dem Birkenhof und der Personenrettung bei einem Verkehrsunfall.

Und jedes Mal, so der Wehrführer, „kam uns der Fuhrpark zugute“. Durch das TSF-W hat die Einheit stets Wasser dabei und kann durch das vereinsfinanzierte MTF ihre Brandschützer auch zum Einsatzort bringen. Noch im Juli soll das neue 40 000 Euro teure Mannschaftstransportfahrzeug, ein Ford Transit, in Dienst gestellt werden.

Einstimmig wählte die Versammlung den Vorstand mit Manuel Hatzmann (Vorsitz), Tobias Weyl (Stellvertreter), Frank Hankammer (Kassierer), Roland Koch (Schriftführer), die um Jens Steckel ergänzten Gerätewarte Winfried Wolter und Bastian Klees zusammen mit den Beisitzern Jürgen Koch und Martin Müller ins Amt. Die Nachfolge von Gerd Koch tritt Wilhelm Weyl an.

50 Jahre Mitglied

Nach der Auszeichnung von Uwe Nicodemus für 35 Jahre Pflichterfüllung durch den Landkreis wurde Enrique Schütz für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet und Edmund Danowski (50 Jahre) zum Ehrenmitglied des Fördervereins (183 Mitglieder) ernannt. Lars Leaven und Leon Doß konnten als Aktive verpflichtet und Winfried Wolter aus dem aktiven Dienst verabschiedet werden.

Im Mai ist die Feuerwehr wieder bei „Fahr zur Aar“ dabei, die Vereinswanderung steht im Juli an, und beim Sommerfest im August soll das neue Fahrzeug eingeweiht werden, bevor Weihnachten wieder die Theaterspieler die Bühne betreten. Außerdem kündigte Manuel Hatzmann Übungen, Lehrgänge, Gerätedienste und sonstige Arbeiten für Bürger und Gemeinde an.

Alles mit zurückhaltenderem Umgang mit Fotohandys, wie eine Dienstanweisung des Bürgermeisters den Brandschützern auferlegt. Für die Verbandsgemeindewehr kündigte Bürgermeister Volker Satony die Generalsanierung des Stützpunktes Hahnstätten an. Veranschlagte Kosten: 2,1 Millionen Euro.

(hbw)
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