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AAA-Gottesdienste – eine Erfolgsgeschichte

Ein volles Gotteshaus beim AAA-Jubiläums-Gottesdienst in Flacht. Ein volles Gotteshaus beim AAA-Jubiläums-Gottesdienst in Flacht.
Flacht. 

„Viel Glück und viel Segen!“ Der bekannte Geburtstagskanon eröffnete den jüngsten AAA-Gottesdienst in der evangelischen Kirche von Flacht und war auch dessen Motto. Das hatte einen guten Grund: Seit fünf Jahren wird die etwas andere Verkündigungsform am letzten Sonntag im Monat in der Aar-Gemeinde angeboten. Abends, anders und anregend, für die die drei „A“ stehen, war auch die Geburtstagsausgabe, zu der trotz Regen und Handball-EM im Fernsehen rund 170 Besucher ins Gotteshaus gekommen waren.

Der Propst für Süd-Nassau, Oliver Albrecht, hielt in der vollen Kirche die Predigt zum kleinen AAA-Jubiläum. „Darf man nach fünf Jahren schon von einer Tradition sprechen?“, fragte der Theologe und machte in seiner Ansprache deutlich, dass nicht die Form, sondern der Segen, der von einem Gottesdienst ausgeht, entscheidend sei. „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“, zitierte er die Bibel und lobte den Mut, mit der neuen Gottesdienstform vor fünf Jahren einen Aufbruch gemacht zu haben, der ein Mehr an Arbeit für die Beteiligten bedeutete, ohne zu wissen, was daraus wird. Aber der Segen habe Mut dazu gemacht. Und wie im Bibelwort sei es geglückt, den Segen nicht als „Endverbraucher“ zu genießen, sondern ihn an viele weiterzugeben, auch an die, die morgens nicht können bei den MMM-Gottesdiensten, die morgens munter machen. Albrecht: „Es geht nicht darum, ob die Orgel oder die Gitarre spielt, es geht darum, dass Gottes Liebe die Menschen erreicht.“

Kirche sei kein Museum, das nur zum Staunen bringen will, ohne berühren zu dürfen, sondern ein Haus der lebendigen Steine. Und noch drei Buchstaben gab der Propst den Gottesdienstbesuchern mit: „bbb – bitte bald beten!“ Schon im Anspiel, das vom Theaterteam fast immer selbst erdacht und verfasst wird, stand der Segen im Mittelpunkt. Da kam vom Himmel eine vermeintlich leere Kiste zum Geburtstag in den Altarraum geflogen, die sich als Geschenk Gottes, sein Segen „mit einem G wie Glück in der Mitte“ entpuppte.

Das Motto des Abends berührte wohl viele Besucher und ließ mehr Personen als sonst zur Einzelsegnung aufstehen. Die beiden Gemeindepfarrer Esther Reininghaus-Cremers und Daniel Cremers, die zusammen mit Albrecht den Gottesdienst leiteten, zeigten sich sehr zufrieden, glücklich und dankbar über den großen Zuspruch, den nicht nur die Jubiläumsausgabe des Gottesdienstes hatte. Dass auch immer wieder neue Gesichter in den Bankreihen begrüßt werden können, wertete Cremers als positives Zeichen. „Wir sind überzeugt, dass Glück und Segen auf diesem Gottesdienst liegen“, hatte er die Gäste begrüßt und betonte, dass es keine One-Man- oder -Woman-Show sei, sondern dankte den rührigen Teams, die einen Monat vorher die nächste Ausgabe vorbereiten.

Wie immer schloss sich an den Gottesdienst ein Stehempfang mit Getränken und kleinen Knabbereien an, den viele Menschen nutzten, um sich noch längere Zeit auszutauschen und diesmal gebührend sowohl auf den fünften Geburtstag als auch auf den deutschen Sieg im Handball-Finale anzustoßen.

Der nächste AAA-Gottesdienst findet außer der Reihe traditionell am Gründonnerstag (24. März) um 19 Uhr statt.

Engagiert

Viele Menschen engagieren sich neben den beiden Pfarrern regelmäßig in den AAA-Gottesdiensten. Zum Singe- und Musikteam gehören Anette und Frieder Keller, Bernd Fuhr, Frank Becker, Ramona Schäfer, Ann-Kathrin Weiß, Franziska Liez, und Elvira Ivanchov tauscht dabei den Platz an der Orgel mit dem am E-Piano. Die Technik und Beamer-Präsentation liegt in den Händen von Kersten Thielmann. Das Theaterteam bilden Barbara Köhler, Sonja Stein, Johanna Moog, Elina Müller, Tabea Gilberg und Ursula Weyl. Fürs Geburtstags-Catering sorgten Claudia Becker, Kerstin Moog und Jörg Müller vom Kirchenvorstand.

(nnp)
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