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Ensemble Amaryllis: Amaryllis ist „zeitlos verspielt“

Das in der Limburger Kulturszene bestens bekannte Ensemble Amaryllis lud zu seinem CD-Release-Konzert in die alte Turnhalle ein. Das emotional tief bewegte Publikum dankte den Musikern mit tosendem Beifall und ließ sie nicht ohne weitere Zugaben gehen.
Limburg. 
Das Ensemble Amaryllis stellte seine neue CD in der alten Turnhalle an der Ste.-Foy-Straße vor.	Foto: Ute Laux Bild-Zoom
Das Ensemble Amaryllis stellte seine neue CD in der alten Turnhalle an der Ste.-Foy-Straße vor. Foto: Ute Laux
Wer sich vor kurzem auf den Weg in die Ste.-Foy-Straße machte, traute seinen Augen kaum: Die alte Turnhalle erstrahlte als liebevoll dekorierter, stimmungsvoller Konzertsaal. Man konnte sich glücklich schätzen, wenn man noch einen Sitzplatz bekam. Wenn das Ensemble Amaryllis zur „Freigabe“ seiner neuen CD einlädt, ist das Interesse der Kulturliebhaber groß.

Die Auswahl dieses besonderen Konzertorts beruht auf dem Titel der mittlerweile vierten Amaryllis-CD: „zeitlos verspielt“. Was passt da besser, als eine alte Turnhalle, die zudem mit einer überraschend ausgewogenen Akustik aufwartet? Spielerisch wurde es dann auch: Die bestens aufgelegten, allesamt höchst professionellen Musiker boten Kostproben ihrer neuen CD. Die Stammbesetzung mit Dorothee Laux (Sopran), Nadja Jamiro (Mezzosopran), Ulrike Jordan (Oboe, Akkordeon, Alt), Martin Reuß (Gitarre) und Joey Becker (Bassgitarre) wurde dabei von der Violinistin Karolina Bledowka und dem Perkussionisten Assen Haydutov bereichert.

Geboten wurde eine sehr ansprechende, liebevolle Auswahl aus 400 Jahren Musik: Zeitgenössische Songs wie „Viva La Vida“ von Coldplay oder das einfühlsam wehmütige „Lullaby“ von Billy Joel wurden neben alte, sakrale Musik von Monteverdi und Bach gestellt; hier eine Brise Jazz, dort eine ergreifende Filmmusik, plötzlich ein munteres französisches Chanson.

Die eigenen Arrangements des Ensembles entpuppten sich als kleine Kunstwerke, die den Originalkompositionen einen ganz neuartigen und sehr hörenswerten Anstrich verpassten. Musik aus dem 17. Jh. klang plötzlich leicht und alles andere als verstaubt.

Eine weitere Möglichkeit, in den Genuss der neuen CD-Stücke zu kommen, besteht am Sonntag, 11. Januar 2015, in der evangelischen Kirche St. Peter (Diez).

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