Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Limburg an der Lahn 36°C

Erneuter Brand in Flacht: Angst vor dem Feuerteufel

Ist an der Aar wieder ein Feuerteufel unterwegs? Ein erneuter Brand schürt Ängste.
Die Feuerwehr hatte den Brand innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle. 	Foto: Kahl Die Feuerwehr hatte den Brand innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle. Foto: Kahl
Flacht. 

Schreck in der Abendstunde. Die Feuerwehrsirene trieb am Donnerstagabend die Flachter Bürger vor ihre Häuser. „Schon wieder“? lautete eine Frage neben dem Interesse, wo es brennt. Brandgeruch verbreitete sich aus Richtung Ortsmitte.

Die Floriansjünger der Aargemeinde waren nur wenige Minuten nach Alarm (19.28 Uhr) vor Ort, und kurz darauf wurden sie durch die eintreffende Wehr aus Hahnstätten unterstützt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Bahnhofsstraße/Ecke Hauptstraße drang starker Rauch aus einem ehemaligen Kuhstall im rückwärtigen Gebäudeteil einer Scheune des verwinkelten Anwesens. Dort waren Holz und Strohreste in Brand geraten. Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hahnstätten, Werner Böhm, übernahm die Einsatzleitung.

 

Brandstiftung?

 

Da das Feuer, das in den ehemaligen Stallungen des landwirtschaftlich nicht mehr genutzten Gebäudes im Bereich von frisch geschlagenem Brennholz seinen Ursprung hatte und auf das Obergeschoss (dort lagert Getreide) und den Dachstuhl überzugreifen drohte, war sicherheitshalber auch die Drehleiter vor Ort, insgesamt waren rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Einsatzkräfte gingen wegen der immensen Rauchentwicklung mittels eines Überdrucklüfters gegen den Brandherd vor. Das Feuer, das von Nachbarn recht früh registriert worden war, konnte relativ zügig gelöscht werden. Durch ihren schnellen Einsatz (die Flachter Wehr war nach fünf Minuten vor Ort) konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden. Auch die Wasserschäden halten sich durch das professionelle Vorgehen der Trupps in Grenzen.

Einsatzleiter Werner Böhm deutete in einer ersten Stellungnahme an, dass die Brandursache im Bereich der vorsätzlichen Fremdeinwirkung zu suchen sei. „Die Fenster auf der Nordseite der Scheune sind allesamt defekt und frisch geschlagenes Holz entzündet sich nicht von alleine“, so Böhm. Auch nach ersten Einschätzungen der Polizei kann eine vorsätzliche Brandlegung derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Polizeiinspektion Diez bittet um Hinweise unter Telefon:  (0 64 32) 60 10.

(Rolf-Peter Kahl)
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse