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Moderner Multifunktionsraum bis 2018: Bürgersaal: Die Renovierung geht weiter

Vor einem Jahr wurde das Pächterhaus auf der Domäne Blumenrod fertiggestellt. Ein Jubiläum, das die dort aktive Tagespflege Bethanien Limburg mit einem Tag der offenen Tür feiert. Wenige Meter weiter wird aber noch gebaut: Bis Anfang 2018 soll der alte Bürgersaal der Domäne zu einem modernen Multifunktionsraum umgewandelt werden.
Der letzte Schritt in der Renovierung der Domäne Blumenrod: Der alte Bürgersaal wird zu einem neuen modernen Multifunktionsraum umgebaut. Foto: Johannes Koenig Der letzte Schritt in der Renovierung der Domäne Blumenrod: Der alte Bürgersaal wird zu einem neuen modernen Multifunktionsraum umgebaut.
Limburg. 

„Wenn’s drum geht, Besuchern den Erfolg ehrenamtlicher Initiativen zu zeigen, ist die Domäne Blumenrod ein beliebtes Ziel“, sagt der ehemalige Vorsitzende der Stiftung Blumenrod, Michael Weber. Nun gehen die 2004 begonnen Renovierungsarbeiten des in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbauten Hofs mit dem Ausbau des Bürgersaals in ihre letzte Runde.

„Der Bürgersaal ist komplett entkernt und wird nun von Fachfirmen zu einem Multifunktionsraum für 70 bis 80 Personen ausgebaut“, ergänzt Oliver Koch. Als Mann der ersten Stunde und Mitglied der Freien evangelischen Gemeinde war der Schullehrer von Beginn an, an der Renovierung des Hofs beteiligt. „Damals noch sehr stark über die Jugendarbeit, seit fünf Jahren bin ich der für Gebäude, Haus und Hof zuständige Diakon“, erzählt er am Telefon.

Seit Jahren unbewohnt

Dabei ist die Zuständigkeit für die Domäne zweigeteilt, tritt man von der Zeppelinstraße in den Hof, so gehört die rechte Seite der Stiftung und die linke der Gemeinde. „Die Gemeinde nutzt den Hof in Erbpacht. Die Frist beläuft sich auf 99 Jahre. Ursprünglich wollte die Stadt die rechte Hälfte selbst entwickeln; als das aber nicht klappte, wurde die Stiftung ins Leben gerufen“, erinnert sich Oliver Koch. Ein Vorteil der Stiftungsgründung waren auch die kürzeren Entscheidungswege, die ein kleiner Vorstand mit sich bringt.

Gab es nie Zweifel, ob sich die Gemeinde mit ihren damals 120 Mitgliedern nicht an dem ambitionierten Bauprojekt verheben könnte, schließlich war Teil des Anwesens schon seit Jahren nicht mehr bewohnt gewesen. „Gerade das alte Pächterhaus war ziemlich verfallen“, sagt Oliver Koch. „Das war auch der Punkt, wo die Kosten tatsächlich aus dem Ruder zu laufen drohten“, ergänzt Michael Weber. Mit Hilfe von öffentlichen Fördermitteln und Spenden konnten aber auch die Kosten abgedeckt werden. „Wir sind als Stiftung auf Spenden angewiesen“, betont der ehemalige Vorsitzende.

Kräftig angepackt

„Bewusst hatten wir uns zu Beginn der Renovierung dafür entschieden, die Gebäude der Domäne komplett zu entkernen. Denn zu viele alte marode Teile fanden sich in den Gebäuden.“, berichtet Oliver Koch. Eine Entscheidung, die sich bewährte: Denn die wenigen Dinge, die zunächst nicht ersetzt wurden, wie Kanalrohre, gingen dann wenig später auch kaputt.

Bei den Arbeiten kräftig mit angepackt hatten damals auch die Mitglieder der von Oliver Koch betreuten Jugendgruppe. „Jugendarbeit fand damals fast drei Jahre lang auf dem Bau statt. Da wurden Decken und Wände eingerissen, und das unfallfrei: Die einzige Verletzung war, dass ich mir mit einem Messer in die Hand schnitt“, erzählt der ehemalige Jugendbetreuer.

Wer nun neugierig geworden ist, hat heute die Möglichkeit, die Domäne von Innen zu sehen: Von 10 bis 16 Uhr startet der Tag der offenen Tür der Tagespflege Bethanien. Um 20 Uhr versetzt dann das Ehepaar Frenken die Zuhörer im Café der Domäne in „italienische Stimmung“.

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