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Diskussion: Busempfangsstation wird nicht verlegt

Die Busempfangsstation am Philippsdamm bleibt. Zeitweise war an eine Verlegung auf die Lahninsel am Brückenturm gedacht worden. Trotzdem gab es reichlich Diskussionsbedarf.
Die Busempfangsstation soll am Philippsdamm bleiben. Die Busempfangsstation soll am Philippsdamm bleiben.
Limburg. 

Die Pläne verkündete Volkmar Gundermann, Leiter des Stadtbauamtes, bei der Bürgerversammlung. Die Busse der Touristen sollen weiterhin am Philippsdamm empfangen werden. Bei den Parkplätzen soll zusätzlich ein Pavillon mit einer Nutzfläche von 50 Quadratmetern entstehen mit Empfangs- und Warteraum für die Busfahrer sowie behindertengerechte Toiletten, sagte er. Der Gehweg an der Lahn soll auch bleiben. Was allerdings bei den Bauarbeiten zum Problem werden könnte, ist dass im Erdboden Versorgungsleitungen verlegt seien, ohne dass man den genauen Standort wisse. Gundermann sagte, ohne die Straße zu öffnen, könne er den genauen Verlauf der Leitungen nicht lokalisieren.

Näher an Lichfieldbrücke?

Stadtführerin Christine Bischof fragte, ob es nicht möglich wäre, die Station näher an die Lichfieldbrücke zu verlegen. Laut Gundermann lägen dort allerdings genauso Leitungen. Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle (CDU) sagte, dass der Philippsdamm nach Meinung der Mehrheit der Stadtverordneten der richtige und zentralste Standort sei. Werner Bendel bestätigte dies: „Limburg hat über 200000 Bustouristen pro Jahr“. Da sei ein zentraler Parkplatz wichtig, den die Busfahrer am Philippsdamm sehen würden, wie ihm mehrere Fahrer berichtet hätten. Christine Bischof regte an, den Durchgangsverkehr wegen der aus den Bussen aussteigenden Stadtbesucher zu unterbinden. Es sei ein Glück, dass dabei noch kein Unfall passiert sei. Werner Laux regte an, zu prüfen, ob beim Neubau der Lichfieldbrücke nicht die Fahrbahndecke höhergelegt werden könne, dass die Busse Richtung Walderdorffstraße abfahren könnten. Ein Bürger fand diesen Vorschlag aber gar nicht gut, weil die dann spielende Kinder gefährden könnten. Ein anderer Teilnehmer schlug vor, die Busse komplett aus der Stadt herauszuhalten. Man könne die Gäste auch mit einem gut getakteten Shuttle zum Beispiel vom im Mundipharma-Gebäude geplanten Behördenzentrum oder vom ICE-Gebiet aus in die Innenstadt und zurück bringen. Paul-Josef Hagen (SPD) erklärte, die Empfangsstation solle auf dem Plan so verlegt worden, dass von ihr die parkenden Busse zu sehen seien. Der Stadtverordnete und Vorsitzende des Verschönerungsvereins denkt aber nicht, dass die Busfahrer überhaupt einen Warteraum benötigten. Die meisten würden lieber im Bus bleiben. Dort hätten sie alles, was sie brauchten, Essen und auch eine Schlafmöglichkeit. Vertreter der Marinekameradschaft erklärten, dass sie auf jeden Fall dagegen seien, den Katzenturm als Empfangsstation zu nutzen. Köberle merkte an, dass dies kein Thema in der Diskussion mehr sei. Der Katzenturm sei innen sowieso viel zu eng dafür.

(rok)

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