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Bad Camberg: CDU beklagt zu viele Einbrüche

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion will die hohe Anzahl an versuchten oder durchgeführten Wohnungs- und Geschäftseinbrüchen in Bad Camberg, die bekanntlich allerorten in der dunklen Jahreszeit ihren Höhepunkt erreicht, nicht einfach hinnehmen. Dies hat die Partei dazu veranlasst, einen Antrag für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu stellen.
Foto: Horst Galuschka (imago stock&people)
Bad Camberg. 

Konkret fordern die Christdemokraten, dass ein Vertreter der zuständigen Polizeidirektion Limburg-Weilburg in den Haupt- und Finanzausschuss eingeladen wird, um dort darzulegen, welche Maßnahmen durch die Polizei ergriffen werden, um dem Problem entgegenzuwirken.

Nur noch verwaltet

Hintergrund dieses Vorstoßes sei die hohe Anzahl derartiger Delikte auch in der Kurstadt. Wie die Christdemokraten in ihrer Antragsbegründung ausführen, seien alleine zum Zeitpunkt der Abfassung des Antrages vier versuchte oder durchgeführte Wohnungseinbruchdiebstähle im Stadtgebiet aktenkundig geworden. Gleichzeitig sei nach subjektiver Wahrnehmung zumindest eine Intensivierung offener Ermittlungsmaßnahmen der Polizei, wie beispielsweise eine verstärkte Streifentätigkeit uniformierter Kräfte oder Verkehrs- und Personenkontrollen, nicht ersichtlich oder spürbar. Vielmehr könnte der fatale Eindruck entstehen, „dass die zunehmende Zahl an Wohnungseinbruchsdiebstählen durch die örtlichen Strafverfolgungsbehörden lediglich noch verwaltet werden“.

Vor diesem Hintergrund gelte es, durch verstärkte polizeiliche Maßnahmen die tatsächliche Sicherheitslage zu verbessern und diese auch – soweit dem ermittlungstaktische Belange nicht entgegenstehen – aktiv zu kommunizieren, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern: „In diesem Zusammenhang möchten wir mit unserem Antrag nochmals den Blick der zuständigen Polizeidirektion für die hier in Rede stehende Problematik in Bad Camberg schärfen und eine bessere Sensibilisierung der dort zuständigen Akteure erreichen“, sagt CDU-Fraktionsgeschäftsführer Daniel Rühl.

Mehr Zivilcourage

Viel verspricht sich die heimische CDU in diesem Zusammenhang auch davon, dass die Hessische Landesregierung in diesem Jahr eine Einstellungsoffensive bei der Hessischen Polizei gestartet und so viele Polizistinnen und Polizisten wie noch nie in der Geschichte des Bundeslandes eingestellt hat. Dies müsse sich auch in den heimischen Kommunen widerspiegeln und zu einem steigenden Sicherheitsgefühl führen. Daniel Rühl stellt abschließend fest: „Sicherheit und der Schutz vor Kriminalität sind natürlich auch kommunalen Aufgaben! Bereits unser Antrag zum freiwilligen Polizeidienst hatte und hat zum Ziel, in diesem Bereich als Kommune aktiv zu werden und einen Beitrag zu mehr Zivilcourage und einer Kultur des Hinsehens zu leisten.“ red

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