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Das Konzert ging unter die Haut: „Leben – wie schön!“

Eine musikalische Erstaufführung präsentierten der Tenor Joachim Duske aus Hamburg und der Gnadenthaler Pianist Christoph Hinz im Rahmen eines Benefizkonzerts zu Gunsten der Dehrner Krebsnothilfe in der Galerie Kloster Gnadenthal.
Der Gnadenthaler Pianist Christoph Hinz (Klavier) und der Tenor Joachim Duske aus Hamburg präsentierten in einer Uraufführung Lieder eines bislang unbekannten Komponisten. Foto: Gundula Stegemann Der Gnadenthaler Pianist Christoph Hinz (Klavier) und der Tenor Joachim Duske aus Hamburg präsentierten in einer Uraufführung Lieder eines bislang unbekannten Komponisten.
Hünfelden-Gnadenthal. 

Es gibt Momente, die kann man nicht wiederholen, sie leben von der besonderen Atmosphäre des Augenblicks. Einen solchen Abend erlebten die Besucher beim Benefizkonzert des Tenors Joachim Duske und des Gnadenthaler Pianisten Christoph Hinz zugunsten der Dehrner Krebsnothilfe. Unter dem Titel „Leben – wie schön!“ gaben die beiden Musiker ein Konzert, das unter die Haut ging. Christoph Hinz gab eine kurze Einführung in den Konzertabend, in dessen erstem Teil die beiden Musiker das Publikum einluden, mit ihnen musikalisch auf Wanderschaft zu gehen, die Natur zu genießen, die ersten Frühlingsboten zu begrüßen, das erste Verliebtsein zu erleben. . . Dabei präsentierten sie eine bunte Mischung aus Liedern von Franz Schubert, Hugo Wolf, Robert Schumann, Johannes Brahms – und Fritz Karschner. Wie Joachim Duske erklärte, ist Fritz Karschner als Komponist bislang unbekannt und die Aufführung seiner Lieder in Gnadenthal eine öffentliche Erstaufführung. Karschners Enkelin hatte sich vor einiger Zeit mit Noten und der Bitte an den Tenor gewandt, eine CD mit den Liedern ihres Großvaters aufzunehmen. Diesem Anliegen ist Joachim Duske gefolgt, das Ergebnis ist in Gnadenthal außerordentlich erfolgreich angekommen.

Besonders bewegend war der zweite Teil des Abends, in dem die beiden Künstler die „Zehn biblischen Lieder op. 99“ von Antonin Dvorák vortrugen. Ein Abend gefüllt mit Emotionen.

Jutta Ebersberg, Vorsitzende der Jesus-Bruderschaft, hatte die Musiker in wenigen Worten vorgestellt. Joachim Duske und Christoph Hinz kennen sich bereits seit ihrem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim. Duske wurde Konzertsänger, hat sich seitdem als lyrischer Tenor im Lied- und Konzertfach einen Namen gemacht, insbesondere als Solist in Oratorien und Passionen von Schütz, über Bach, Händel, Haydn. . . Er ist Mitglied des NDR-Chores in Hamburg. Christoph Hinz hat nach seinem Musikstudium eine Laufbahn als Klavierlehrer eingeschlagen, zunächst an der Stuttgarter Musikschule und ist seit 1991 an der Kreismusikschule Limburg tätig. 2006 wurde er Fachbereichsleiter für den Bereich Tasteninstrumente. Außerdem ist er als Kammermusiker und Liedbegleiter künstlerisch tätig. Seit 1989 lebt er in Gnadenthal und ist Mitglied der Jesus-Bruderschaft. 1998 haben Duske und Hinz gemeinsam sogar eine CD aufgenommen mit dem Titel „Lieder der Romantik“, erhältlich unter www.duske-tenor.de.

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