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Ohl Imburg Energiewende: Das endgültige Aus für Ohl

Von Erst im August zog die Firma Ohl an ihren neuen Standort auf der Dietkircher Höhe, zuvor war das Limburger Traditionsunternehmen von der Barlage-Gruppe aus dem Emsland übernommen worden. Doch am 31. Januar kommenden Jahres ist Schluss. Dann ist Schluss mit Ohl. Keine Aufträge, keine Arbeit, keine Zukunft.
Die erst im August bezogene Produktionshalle von Ohl auf der Dietkircher Höhe. Ende Januar läuft die Produktion aus, dann endet die Geschichte des Unternehmens Ohl in Limburg und über 20 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.	Foto: NNP Die erst im August bezogene Produktionshalle von Ohl auf der Dietkircher Höhe. Ende Januar läuft die Produktion aus, dann endet die Geschichte des Unternehmens Ohl in Limburg und über 20 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Foto: NNP
Limburg. 

In der Halle am neuen Standort flackert das blaue Licht, das beim Schweißen entsteht. Zwei Arbeiter stehen erhöht auf einem Gerüst und ziehen eine Naht an einer großen Röhre. An der Außenwand hängen die Kabel noch herunter, die dafür vorgesehenen Lampen sind noch nicht montiert. Das ist auch nicht verwunderlich. Die Produktionshalle und der Verwaltungstrakt sind ganz neu, erst im August wurde der neue Standort bezogen.

Am 31. Januar ist Schluss, dann geht das Kapitel Ohl in Limburg zu Ende, endgültig. Trotz Übernahme durch die Barlage Gruppe aus dem Emsland, trotz der Investitionen in den neuen Standort. Den verbliebenen 23 Mitarbeitern, qualifizierte und erfahrene Fachkräfte, wurde allen die Kündigung ausgesprochen. Nach Angaben von Geschäftsführer Torsten Fuhr ist dabei ein Interessenausgleich herbeigeführt worden. Noch in den 1990er-Jahren bestand die Ohl Bau & Industrie Holding aus neun Tochterunternehmen und sechs Beteiligungsgesellschaften mit 500 Mitarbeitern. In den Geschäftsbereichen Industrie, Bau und Baustoffe wurde ein Jahresumsatz von 150 Millionen Mark erzielt.

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