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Hahnstätter Markt: Der ganze Ort feiert auf den Straßen

Von Hahnstätten und die gesamte Aar-Region machten an den ersten beiden Tagen des 272. Hahnstätter Marktes eine mehr als gute Figur. Am Samstag sorgten Marktburschen und -mädchen sowie NDW-Kultgrößen für Stimmung im voll besetzten Zelt, und der Festzug am Sonntag war farbenfroh und vielfältig.
Schultheiß Joachim Egert hoch zu Ross vor seiner Gemeinde. Bilder > Foto: Rolf Kahl Schultheiß Joachim Egert hoch zu Ross vor seiner Gemeinde.
Hahnstätten. 

„Schön ist es, Hahnstätten feiern zu seh’n, im Jubiläumsjahr unserer Nikolauskirche“, sagten gestern etliche traditionsbewusste, ältere Hahnstätter nach dem Festzug, dem bisherigen Höhepunkt des viertägigen Heimatfestes. Der Festzug, der unter dem Motto „800 Jahre Kirche zu Hahnstätten“ stand, setzte sich erstmals in seiner Geschichte ab der Wiesenstraße in Bewegung. Die Austraße wird bekanntermaßen immer noch saniert.

Kreativ gestaltete Festwagen und bunt kostümierte Fußgruppen erfreuten die vielen Besucher an den Straßenrändern entlang der Zugstrecke. Fast 600 Personen beteiligten sich an den fast 30 Zugnummern, sie kamen unter anderem aus Vereinen, Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Kirmesgesellschaften und Musikgruppen. Für ordentlich Stimmung sorgten auch die 26 Mitglieder des aktuellen Jahrgangs von Kirmesburschen und Kirmesmädchen.

Szenenapplaus

Bei den Motivwagen hatte sich der größte Teil der Mitwirkenden strikt an das Thema gehalten und einfallsreiche Präsentationen geschaffen, von denen einige sogar Szenenapplaus erhielten. Doch ohne farbenfrohe Fußgruppen ist wohl jeder Zug immer nur halb so schön. Allein die Kinder der Grundschule und der beiden Kindergärten boten in ihren Kostümierungen ein buntes Bild. Für den guten musikalischen Ton sorgten die mitwirkenden Musikkapellen.

Bilderstrecke Hahnstätter Markt: 600 Teilnehmer bei Festzug
Der Festzug ist der Höhepunkt des 272. Hahnstätter Marktes.Der Festzug ist der Höhepunkt des 272. Hahnstätter Marktes.Der Festzug ist der Höhepunkt des 272. Hahnstätter Marktes.

So sorgte der Musikzug Würges mit Marschmusik dafür, dass die Gruppen nicht aus dem Tritt kamen. „Ramba Samba Elz“ animierte mit seinen ansteckenden Trommel-Rhythmen die Zuschauer zum Mittanzen. Einwohner und Gäste aus der Aar-Region zeigten sich in bester Festtagslaune. Und nach dem Zug nutzten viele die Möglichkeit des gemütlichen Beisammenseins im Festzelt. Dort gaben die am Umzug beteiligten Kapellen ein Gastspiel, bevor DJ Jörg für Partylaune sorgte. Wer keine Lust auf Musik und Party hatte, besuchte den Kreativ-Markt vor dem Zelt in der Jahnstraße.

Ogezappt es’

Bereits am Samstagabend bewies Bürgermeister Joachim Egert seine mittlerweile erreichte Routine beim obligatorischen „Fassbieranstich“. „Ogezappt es’“, konnte er nach zwei kraftvollen, gezielten Schlägen verkünden. Unterstützt wurde er auf der Bühne unter anderem vom neuen Festwirt Frank Ackermann. Zuvor hatte das Ortsoberhaupt die Gäste willkommen geheißen und all denjenigen gedankt, die an der Vorbereitung und Organisation des Marktes mitgewirkt hatten. Und dass man beim Markt die Burschen und Mädchen für Frohsinn und gute Laune braucht, zeigte sich bereits bei deren Einmarsch ins Zelt. Viel Begeisterung garantierten später die Auftritte der Musikinterpreten.

Auch am Familiennachmittag am heutigen Montag werden ab 14 Uhr wieder Tausende Besucher erwartet, schließlich gilt der Hahnstätter Markt als einer der bekanntesten und beliebtesten Märkte zwischen Koblenz, Wiesbaden und Limburg. Heute lockt der Markt mit vergünstigten halben Fahrpreisen, organisierter Kinderbelustigung im Zelt und um 20 Uhr mit einer „Party“ mit Entertainer Jörg Lange sowie einem Effektfeuerwerk ab 22 Uhr. Am Dienstag locken der Krammarkt ab 7 Uhr und der traditionelle Frühschoppen ab 10.30 Uhr. Musikalisch begleitet wird er von den „Schluchtenkrachern“.

Weitere Bilder vom Festzug finden Sie im Internet unter www.fnp.de.

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