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Dieter Müller ist ein „Urgestein“ der Flachter SPD

Flacht. 

„Solange mein roter Kugelschreiber noch schreibt, könnt ihr auf mich zählen!“ So beantwortete Dieter Müller die Frage des Flachter SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Timo Schneider, wie lange die Genossen in der Aar-Gemeinde noch auf seine aktive Mitarbeit in der Partei rechnen können. Zuvor hatte Schneider, assistiert von der Gemeindeverbandsvorsitzenden Evelin Stotz und dem SPD-Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff, Dieter Müller im Rahmen der Jahreshauptversammlung für 50-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Die Äußerung Müllers bezüglich der roten Tinte nahm Jörg Denninghoff auf und schenkte dem Jubilar eine große Zahl von roten Kugelschreibern aus seinem Wahlkampf-Pott.

Timo Schneider dankte Müller nicht nur für die 50 Jahre in der SPD, sondern auch für seine zahlreichen Tätigkeiten und Aktivitäten außerhalb der Partei. „Dieter weiß in und um Flacht immer Bescheid und steht regelmäßig parat, wenn irgendwo Hilfe benötigt wird.“ Auch seine langjährige Tätigkeit im Gemeinderat sei hierbei nicht zu vergessen. Der Rat um Ortsbürgermeister Thomas Scheid Rat könne immer auf Dieter Müllers Wissen und dessen jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Dieter Müller war der Partei am Kirmesmontag des Jahres 1966 im damaligen Gasthaus Markloff beigetreten.

Neben der Ehrung Müllers stand der Bericht des Kassierers Wolfgang Tautz, der an diesem Abend sein Amt niederlegte, auf der Tagesordnung. Zu dessen Nachfolger wählten die Genossen Volker Fischer. Während der Versammlung wurde mit der Gemeindeverbandsvorsitzenden über die Situation der SPD-Ortsvereine an der Aar diskutiert. Dabei wurde festgestellt, dass man sich um die Struktur Gedanken machen müsse, da viele Ortsvereine „gerade noch einen Vorstand stellen können“. Dieses Thema werde wohl die nächsten Jahre den Gemeindeverband und die Ortsvereine beschäftigen. Einerseits könne man sich eine Fusion mehrerer Ortsvereine vorstellen, andererseits müsse man es auch den Ortsvereinen ermöglichen, sich wieder attraktiv für neue Mitglieder zu machen.

Ortsbürgermeister Thomas Scheid gab einen Einblick in die Gemeindearbeit, die aufgrund der maroden Kassenlage „nicht viel planen kann“. Er berichtete von den letzten Arbeiten am Kindergarten. Hier wurden die Abwasserleitungen und die Stromleitung erneuert. Zuvor waren neue Fenster eingesetzt und die komplette Außenanlage umgestaltet worden. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde intensiv über Landes- und Bundespolitik gesprochen und sich ausgetauscht. Dem Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff sicherte der Ortsverein bei den anstehenden Wahlen volle Unterstützung zu.

(rpk)
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