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Eckhard Bahlmann verabschiedet

Wolfgang Gern (re.) zeichnete Eckhard Bahlmann mit dem Kronenkreuz in Gold aus. Wolfgang Gern (re.) zeichnete Eckhard Bahlmann mit dem Kronenkreuz in Gold aus.
Nassau/Flacht. 

Der ehemalige Flachter Pfarrer Eckhard Bahlmann und Direktor der Stiftung Scheuern ist in Nassau nach 35 Dienstjahren verabschiedet worden. Groß war die Zahl derjenigen, die dem 65-Jährigen für engagierte Arbeit dankten und ihm gute Wünsche für den Ruhestand mitgaben, den Bahlmann in Limburg verbringt.

Als einen „Tiefwurzler“ des Rhein-Lahn-Kreises würdigte Propst Dr. Sigurd Rink Bahlmann, bevor er ihn für den weiteren Lebensweg segnete. Bahlmann wuchs auf Rügen auf, kam über Rheinhessen zur Landeskirche und wirkte von 1977 bis 1999 in Flacht als Gemeindepfarrer. Davon war er neun Jahre lang Dekan des Dekanats Diez, bevor er vor fast 15 Jahren Direktor der Stiftung Scheuern wurde. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Scheuern, Erich Czeschlik, erinnerte an Meilensteine der Amtszeit Bahlmanns wie die Aufarbeitung der NS-Zeit, den Prozess der Dezentralisierung und die daraus resultierende Namensänderung der Stiftung. „Sie hinterlassen ein wohlbestelltes Haus“, sagte Czeschlik, „der Erfolg und der gute Ruf über die Kreisgrenzen hinaus ist auch Ihr Verdienst!“

Mit dem Kronenkreuz in Gold zeichnete Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, Bahlmann aus. „Sie haben dazu beigetragen, dass Kirche wieder diakonischer wird“, lobte Gern. Dank sagten auch Bernhard Scholten vom rheinland-pfälzischen Sozialministerium, der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Günter Kern (SPD), und die Vorsitzende des Betreuerrates, Dr. Elisabeth Schmitt. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz lobte den Geist, der in der Einrichtung unter der Führung Bahlmanns stets geweht habe und der auch Politikern immer wieder guttue.

„Ich habe die Arbeit in der Diakonie als eine Krone meines beruflichen Lebens empfunden“, sagte Bahlmann selbst in seiner Abschiedspredigt im Versammlungsraum der Stiftung. Die Zeiten, in denen Menschen mit einer Behinderung ein Leben als Einbahnstraße führen müssten, sollten endgültig vorbei sein.

(nnp)
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