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Ein Haus der Begegnung

Die Sanierungs- und Umbauarbeiten am evangelischen Gemeindehaus in Flacht fanden mit der Wiedereinweihung ihren Abschluss. Die nächsten Sanierungen stehen in der Kirche an.
So voll wie bei der offiziellen Wiedereröffnung wünscht sich das Pfarrersehepaar Cremers-Reininghaus das evangelische Gemeindehaus in Flacht auch zukünftig. 	Foto: Kahl So voll wie bei der offiziellen Wiedereröffnung wünscht sich das Pfarrersehepaar Cremers-Reininghaus das evangelische Gemeindehaus in Flacht auch zukünftig. Foto: Kahl
Flacht. 

Rund 250 Besucher durfte das Pfarrersehepaar Esther und Daniel Cremers am Sonntagnachmittag in der Flachter Kirche begrüßen, und nach Ende des gemeinschaftlichen Gottesdienstes pilgerte der größte Teil die wenigen Meter bis zum evangelischen Gemeindehaus in der Dorfmitte. Hier feierte die evangelische Kirchengemeinde Flacht/Holzheim/Niederneisen die Wiedereröffnung des Hauses nach einem Sanierungszeitraum von etwa zehn Monaten mit einem Sektempfang.

37 000 Euro Spenden

Daniel Cremers sagte im Rahmen seiner Begrüßungsrede vor allem Dank. Dank all denjenigen, die in verschiedensten Funktionen und Ämtern, im Haupt- und Ehrenamt, als wohlwollende Spender und Förderer bei der Bau- und Sanierungsmaßnahmen an und in dem 80-jährigen Gebäude mitgewirkt bzw. diese unterstützt hatten. Bei einem Kostenvolumen für die baulichen Maßnahmen von rund 170 000 Euro belief sich der Eigenanteil der Kirchengemeinde auf 62 000 Euro. Hierzu kamen noch mal 30 000 Euro für Neuanschaffungen im Innenbereich (Küche, Videoleinwand, Gardinen etc). „Sehr zur Freude der Kirchengemeinde darf ich heute verkünden, dass wir durch die fantastische Spendensumme von 37 000 Euro unsere Rücklagen schonen konnten, denn mit der dringenden Innensanierung der Kirche steht das nächste Großprojekt an“, so Cremers.

Als sichtbare Veränderung fällt im Außenbereich ein Treppenlift für Gehbehinderte an der mehrstufigen Eingangstreppe ins Auge. Im Gebäude wurde für die Erneuerung der Damen- und Herrentoilette und den Einbau einer bisher fehlenden Behindertentoilette der Saal von ehemals 193 Quadratmeter geringfügig auf 178 Quadratmeter verkleinert. Die Treppe ins Obergeschoss und die Küche rückten etwas mehr in Richtung Saal/Bühne.

Die Saaldecke erfuhr eine Ertüchtigung, um der im Obergeschoss befindlichen Gemeindebücherei die Möglichkeit zu geben, mehr als bislang nur zehn Personen gleichzeitig zu Veranstaltungen bzw. Besuchen zu empfangen.

Das Pfarrersehepaar wünscht sich, dass das Haus für die Menschen der Kirchengemeinde ein Obdach bietet, ein Haus der Begegnung wird. Menschen aller Generationen sollen sich wohlfühlen, gemeinsam feiern, lachen, tanzen, singen, tagen, planen, nachdenken und diskutieren.

Daniel Cremers: „Hier soll Glaube gelebt werden!“

(rpk)
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