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Ein Herz für Ruanda

Die Aar-Landfrauen engagieren sich für die ruandische Partnergemeinde von Holzheim. Eine Benefizveranstaltung soll die Einrichtung einer Kfz-Werkstatt in Rambura weiter voranbringen.
Zu einem Erinnerungsfoto für die Besucher aus Rambura formierten sich Ehrengäste und Organisatoren auf der Bühne des Gemeindehauses. Ganz rechts der Ruandabeauftragte Holzheims, Helmut Weimar. Foto: Kahl Zu einem Erinnerungsfoto für die Besucher aus Rambura formierten sich Ehrengäste und Organisatoren auf der Bühne des Gemeindehauses. Ganz rechts der Ruandabeauftragte Holzheims, Helmut Weimar. Foto: Kahl
Flacht. 

Von einem Vorzeigemodell sprach die Vorsitzende der Landfrauen der Verbandsgemeinde Hahnstätten, Gabi Hertling. Gemeint war damit die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Aargemeinde Holzheim und Rambura/Ruanda. Gesprochen wurden diese Worte beim mittlerweile traditionellen "Benefiz-Kaffeenachmittag", den die Landfrauen der Verbandsgemeinde Hahnstätten und der Ortsgemeinde Holzheim in Zusammenarbeit mit der Ruandahilfe der Ortsgemeinde Holzheim in diesem Jahr im evangelischen Gemeindehaus in Flacht veranstalteten. Zu dem Treffen konnten die Organisatoren auch die Landfrauen aus Mensfelden und Altendiez sowie Mitglieder des Hausfrauenbundes Diez begrüßen.

Erfreut zeigte sich der Ruandabeauftragte Holzheims, Helmut Weimar, auch über die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. So hatten es sich der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Puchtler, Verbandsgemeindebürgermeister Volker Satony, Holzheims Ortsbürgermeister Werner Dittmar, die beiden Holzheimer Beigeordneten Gerhard Ohl und Karl-August Meyer sowie das Pfarrerehepaar aus Flacht, Esther Reininghaus-Cremers und Daniel Cremers, nicht nehmen lassen, an dieser mit einem bunten Bühnenprogramm und einem informativen Diavortrag über Rambura versehenen Veranstaltung teilzunehmen.

Gäste aus Rambura

Auf Einladung der Handwerkskammer Koblenz weilen derzeit einige, für die berufliche Bildung in Ruanda zuständigen Gäste aus Afrika, in Rheinland-Pfalz. Diese sowie ihre Begleiter von der Handwerkskammer begrüßte Helmut Weimar ebenfalls zu dem "Kaffee-Nachmittag", der mit einem Buffet, bestehend aus 35 Kuchen, mehr als abgerundet wurde. "Der Handwerkskammer Koblenz haben unsere Partner in Rambura mit der Einrichtung eines Solarlabors im Berufsausbildungszentrum Kibihekane sehr viel zu verdanken", so Weimar. Das Labor sei eine Einrichtung, in dem Solartechniker für das ganze Land ausgebildet werden. "Ruanda hat kein Öl, aber viel Sonne. Daher hat diese Energiegewinnung im rheinland-pfälzischen Partnerland eine große Zukunft", so Weimar vor den rund 130 Landfrauen. Der Erlös des Nachmittages ist für die Einrichtung einer Kfz-Werkstatt im Berufsausbildungszentrum Kibihekane bestimmt. Die afrikanischen Gäste hatten am Vormittag beim Besuch der Berufsbildenden Schule in Diez (NAOS) Gelegenheit, sich über die berufliche Bildung in Deutschland zu informieren. rpk

(Rolf-Peter Kahl)
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