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Benefizkonzert: Ein Hoch auf die Musik

Musik in ihrer schönsten Weise präsentierten 21 Musiker aus vier Ländern beim diesjährigen Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Kloster Gnadenthal.
Mit einer geballten Ladung musikalischer Leidenschaft unterstützen 21 Musiker einer internationalen Musikerfreizeit mit einem Benefizkonzert die Stiftung Kloster Gnadenthal. Foto: Gundula Stegemann Mit einer geballten Ladung musikalischer Leidenschaft unterstützen 21 Musiker einer internationalen Musikerfreizeit mit einem Benefizkonzert die Stiftung Kloster Gnadenthal.
Hünfelden-Gnadenthal. 

Sie brennen voller Leidenschaft für die Musik, die 21 Instrumentalisten aus Italien, Lettland, Polen und Deutschland.

Und dieses Brennen konnte man beim diesjährigen Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Kloster Gnadenthal hautnah spüren. Mit ihrem Konzert gelang es den Musikern, eine wunderbare Atmosphäre zu schaffen, in der die Besucher die Freude am gemeinsamen Musizieren nicht nur erlebten, sondern selber ein Teil dieser wurden. So begleitete das Publikum die Musiker einen Abend lang auf ihren musikalischen Reisen durch die Werke verschiedener Komponisten Europas. Zu hören waren unter anderem Werke von Boccherini, Dvorak, Kreutzner, Jorgensen, Schoenfield, Smetana, Fraser und Hummel. Jung und Alt waren begeistert – ein einzigartiges Plädoyer für klassische Musik, ein Beitrag zur Völkerverständigung im Kleinen mit großer Wirkung.

Viel zu schön, um sich am Ende des Konzerts voneinander zu trennen und allein den Heimweg anzutreten. Nach tosendem Applaus verschmolzen die Stimmen von Künstlern und Besuchern noch langhin beim gemeinsamen Gesang – ein Hoch auf das Leben, ein Hoch auf die Freundschaft, ein Hoch auf die Musik!

Die Vorsitzende der Jesus-Bruderschaft Jutta Ebersberg hatte Musiker und Besucher in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Galerie willkommen geheißen. Dabei gab sie einen kurzen Einblick in die Arbeit der Stiftung, die unter dem Motto „Beten – Bilden – Bewahren“ tätig ist. Mit Hilfe der Stiftung werden neben der Erhaltung des Kulturgutes und der Denkmäler in Gnadenthal die Sicherung und Erhaltung einer nachhaltigen Landwirtschaft sowie die Jugendarbeit im Nehemiahof und die Bildungsarbeit im Haus der Stille finanziert.

Zum vierten Mal waren die Musikerfreunde aus der „International Musical Friendship“ der Einladung des Gnadenthaler Pianisten Christoph Hinz zum gemeinsamen Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Gnadenthal gefolgt, unter ihnen Mirthe Goldman aus Porto Recanati in Italien und Christoph Hinz, Klavier, Monika Knoll und Sophia Urkan, Viola, Nina Knoll und Marco Mauro Moruzzi, Violoncello, Giovanni Grandi und Francesco Sirri, Trompete, Andrea Perna, Querflöte, Alfredo Migliavacca, Posaune, Martino Moruzzi, Felix Stuhlmann, Klarinette, Patrick Berg, Horn, und Markus Lentz, Violoncello, aus München. An der Violine waren zu hören: Ute Klug, Kathy Soovary, Clara Dierk, Maija Andersone, Tobias Thewes, Alexandra Engel und Karolina Bledowska aus Lublin in Polen. Sie alle verbindet die gemeinsame Erfahrung einer internationalen Musikfreizeit, die seit 1993 abwechselnd in Deutschland, Polen oder Italien stattfindet.

Erfahrungsaustausch

Das Besondere am diesjährigen Konzert: Schüler und Lehrer musizierten gemeinsam. Die junge Musiker profitieren dabei nicht nur vom fachlichen Können der Dozenten, sondern auch von deren Freundschaft untereinander. Auch das Konzert in Gnadenthal ist ein Ausdruck dieser Freundschaft: „Dieses Miteinander ist für beide Seiten ein großer Gewinn“, so Christoph Hintz. „Die Schüler profitieren von der Erfahrung ihrer Lehrer und diese von der Unbekümmertheit der Schüler.“

(steg)
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