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„Beherzt und begeistert“ ging es in Gnadenthal zu: Ein Tag voller Begegnungen

Einen Tag voller Begegnungen mit den Schwestern, Brüdern, Familien und Freunden der Jesus-Bruderschaft erlebten die Besucher beim traditionellen Tag der Begegnung in Gnadenthal. Zu Gast war diesmal der Theologe, Professor Hans-Joachim Eckstein von der Uni Tübingen.
Caroline Theis hat die Hausleitung im Nehemia-Hof in Gnadenthal übernommen. Foto: Gundula Stegemann Caroline Theis hat die Hausleitung im Nehemia-Hof in Gnadenthal übernommen.
Hünfelden-Gnadenthal. 

Viele Menschen aus nah und fern zog es wieder nach Gnadenthal, wo sie die Mitglieder der Jesus-Bruderschaft, ihre Freunde und sich untereinander begegnen, kennenlernen und interessante Gespräche führen konnten.

Der Saal im Brüderhaus war voll besetzt. Jutta Ebersberg, Vorstandsvorsitzende der Jesus-Bruderschaft, und Bruder Franziskus begrüßten die so zahlreich erschienenen Besucher und führten durchs Programm, das immer wieder aufgelockert wurde durch das gemeinschaftliche Liedersingen aller unter Leitung von Roland Dilger. Zu Gast war Dr. Hans-Joachim Eckstein, Professor der Evangelischen Theologie an der Universität Tübingen, der mit einem ebenso interessanten wie kurzweiligen Vortrag über das Thema Liebe die Besucherschar bestens unterhielt. Eckstein lebt in Tübingen und ist in Bad Ems aufgewachsen. Vielen ist er durch seine Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen sowie seine Gemeindelieder bekannt. Seine Bücher, die zu einem lebensbejahenden Glauben einladen, sprechen durch ihren persönlichen und sprachlich gewinnenden Stil viele Menschen an.

Ermutigung

„Das Thema ,beherzt und begeistert’ klingt in unserer Situation und Zeit so einladend und gewinnend wie überraschend und ungewöhnlich“, sagte er. „Wie schön wäre es, wenn in Gesellschaft und Kirche, in Gemeinden und Familien sich Menschen mit einem neuen Herzen und einem neuen Geist finden ließen – ,beherzt und begeistert’ statt mutlos und müde, unerschrocken und zuversichtlich, statt furchtsam und niedergeschlagen, lebendig und gewiss, statt lustlos und unsicher.“ Ermutigung zu einem Neuanfang beginne im Herzen. „Wer beherzt und begeistert glaubt, der ist weder diesseitsflüchtig noch todessüchtig, sondern lebenstüchtig“, so seine Worte. Manch einer träume davon, noch einmal neu anfangen zu können, vor allem in Krisen. Aber zerbrochene Herzen würden weder durch wohlmeinende Aufforderungen noch durch gute Vorsätze allein wieder lebendig. Wirkliche Erneuerung geschehe wohl nur durch lebensfördernde Beziehungen. Ein erfüllendes, zuversichtliches Leben gründe in einer von Anerkennung und Zuwendung getragenen Gemeinschaft. „Nur was von Herzen kommt, kann Herzen erneuern.“ Die Liebe, die der Mensch zu einer wirklichen Erneuerung brauche, entspreche dem tiefsten Wesen Gottes und sei das, wonach sich alle Menschen unwillkürlich sehnen. „Gott liebt die Menschen nicht, weil sie sich als wertvoll erweisen, sondern sie erkennen ihren Wert daran, dass Gott sie liebt“, so Eckstein.

Jesus-Bruderschaft

Auch über Neuigkeiten wurde informiert: Im Nehemia-Hof hat Caroline Theis im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen die Hausleitung übernommen. Sie ist für die Anmeldung von Kinder- und Jugendgruppen zuständig. Matthias Scholtz leitet darüber hinaus die Gästehäuser übergeordnet.

Bruder Viktor berichtete davon, dass die Brüder sich über Zuwachs freuen: Drei junge Männer teilen momentan ihr Leben mit den Brüdern, einer von ihnen beabsichtigt, in die Bruderschaft einzutreten. Schwester Michaela berichtete von Sanierung und Umbau im Schwesternhaus und lud die Besucher ein, sich selbst im Rahmen einer Begehung vom Fortschreiten der umfassenden Baumaßnahme ein Bild zu machen.

Für den Familienzweig der Jesus-Bruderschaft berichteten Verena Dilger und Matthias Scholtz: Das einschneidendste Ereignis für die Familien im letzten Jahr war der Tod von Christoph Hinz, der als Pianist, Musiker und Musiklehrer in der Region bekannt war.

Auch in der Jesus-Bruderschaft hat er viele Jahre Verantwortung getragen und hinterlässt eine große Lücke.

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