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Regen konnte die gute Laune nicht verderben: Eine Riesen-Wies’n-Stimmung auf der Kirmes in Haintchen

Am Wochenende stand Haintchen ganz im Zeichen seiner beliebten Kirmes. Mit Wies’n-Gaudi, Kirmesbaum, der Kirmesgesellschaft, Fahrbetrieb sowie Musik, Tanz und Frühschoppen feierten die Kirmesfreunde das ganze Wochenende ihr traditionelles Fest.
Schon zu früher Stunde herrschte eine tolle, ausgelassene Kirmes Wies’n Stimmung im Festzelt. Bilder > Schon zu früher Stunde herrschte eine tolle, ausgelassene Kirmes Wies’n Stimmung im Festzelt.
Haintchen. 

Auch von dem am Freitagabend immer mal wieder einsetzenden Regen ließen sich die Besucher die Wies’n-Gaudi nicht verderben. Nach dem letztjährigen Erfolg hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, auch in diesem Jahr, die Kirmes am Freitagabend mit der 2. Haintchener Kirmes Wies’n zu eröffnen. Kirmesvater Klaus Erwe: „Mit dieser Entscheidung lagen wir goldrichtig und trafen genau den Nerv der Besucher. Es ist Wahnsinn zu sehen, wie bereits kurz nach Öffnung des Festzeltes die Wies’n-Fans in Scharen einziehen. Ich bin auch sehr froh, dass die meisten Besucher der Bitte unserer Kirmesgesellschaft gefolgt sind und in fesch anzusehenden Dirndln bzw. echten Krachledernen erschienen.“

Für die passende Wies’n-Musik sorgte zur Kirmeseröffnung die „Victoria Combo“ mit ihrem Repertoire an volkstümlicher Musik, deutschen und englischen Schlagern sowie Rock und Pop. Mit Liedern von den Schürzenjägern, Andreas Gabalier, Jürgen Drews und DJ Ötzi verstanden es die Musiker, die Besucher auf einen tollen Abend einzustimmen. Auch dass sie die Wies’n- Fans mit einbezogen und direkt ins Zelt zwischen die Sitzreihen gingen, kam sehr gut an und wurde mit großem Applaus belohnt. Als nach gut zwei Stunden ihr letztes Lied verklungen war, wurden sie mit großem Applaus von der Bühne verabschiedet.

Bilderstrecke Super Stimmung auf der Kirmes in Haintchen
Am Wochenende stand Haintchen ganz im Zeichen seiner beliebten Kirmes. Mit Wies’n-Gaudi, Kirmesbaum, der Kirmesgesellschaft, Fahrbetrieb sowie Musik, Tanz und Frühschoppen feierten die Kirmesfreunde das ganze Wochenende ihr traditionelles Fest. Es folgen weitere Bilder.

Auf den nachfolgenden Auftritt haben nicht nur seine eingefleischten Fans gewartet. Der Kirmesgesellschaft war es als Highlight des Abends gelungen, Axel Fischer für ihre 2. Haintchener Kirmes Wies’n zu engagieren. Allen, denen sein Name auf Anhieb nichts sagte, fiel es wie Schuppen von den Augen, als sie seinen Top-Schlager „Traum von Amsterdam“ hörten. Mit diesem Top-Schlager sicherte sich Axel Fischer über Monate hinweg Spitzenplätze in den Charts. Bevor es jedoch soweit war wurde passend zu dem Kirmesmotto „2. Haintchener Kirmes Wies’n“ unter den Gästen der „Wies’n-Star“ gekürt. Hier hatten Interessierten direkt an der Abendkasse Gelegenheit, sich dazu anzumelden und die Anmeldung in eine dafür neben der Kasse aufgestellte Lostrommel zu werfen.

Dann war es endlich soweit und die Besucher in dem voll besetzten Festzelt erlebten Axel Fischer pur, man hatte das Gefühl als würde die Luft „brennen“. Bis tief in die Nacht wurde die Kirmeseröffnung gefeiert.

Der Kirmessamstag startete nach alter Tradition mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes, musikalisch begleitet von der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Am Abend trafen sich die Kirmesfreunde zum Tanz im Festzelt, hierbei sorgte die Partyband „Hi-Life“ für Stimmung, und es wurde Freibier verlost.

Das Vortanzpaar

Auch wenn es am Samstagabend bei einigen sehr spät wurde, hieß es am Sonntag zeitig raus aus den Federn, denn mit einem feierlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Nikolaus Haintchen wurde das Sonntagsprogramm eröffnet. Beim anschließenden Frühschoppen spielten die „Original Lasterbacher Schoppebläser“ Egerländer Blasmusik. Am Abend spielte erneut die Partyband „Hi-Life“ zum Tanz auf, ehe traditionell das Vortanzpaar abgeholt wurde und die große Kirmestombola mit tollen Preisen begann. Für den heutigen Montag, dem letzten Tag der Haintchener Kirmes, gilt es für die Kirmesgesellschaft noch einmal, alle Kräfte zu mobilisieren, um gemeinsam mit Kirmesfreunden aus nah und fern und der Partyband „Hi-Life“ den traditionellen Frühschoppen zu feiern. Dieser ist nicht zuletzt wegen der großen Menge Freibier weit über die Grenzen Haintchens bekannt. Am Mittag werden die Kinder und ihre Eltern am Kindergarten abgeholt und ziehen stolz mit der Kirmesgesellschaft ins Festzelt ein, hier sind auch die Grundschulkinder willkommen.

Am Nachmittag findet der traditionelle Veteranentreff mit vielen lustigen Spielen und Wettkämpfen statt und das Kirmeswochenende klingt mit der Beerdigung der Kerb 2017 langsam aus.

Einer außergewöhnlichen Helfergruppe dankte Klaus Erwe bewusst namentlich. Die überwiegend aus Rentnern bestehende zehnköpfige Kehrmannschaft kommt seit Beginn der Zeltkirmes vor 29 Jahren an allen Kirmestagen morgens um 6 Uhr zum Festzelt, um dieses sowie die angrenzende Straße gewissenhaft zu kehren.

Mehr Fotos im Internet

unter www.nnp.de/haintchen2017

(hvo)
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