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Flüchtlingshilfe: Elbtal füllt Kleiderkammer für Flüchtlinge

Ute Lehnert managt die Elbtaler Kleiderkammer, um Flüchtlingen zu helfen. Foto: Heike Lachnit Ute Lehnert managt die Elbtaler Kleiderkammer, um Flüchtlingen zu helfen.
Elbtal. 

Dank einer privaten Initiative können sich Flüchtlinge in Elbtal leicht mit Kleidung ausstatten: Ute Lehnert hat mitten in Dorchheim, direkt neben dem Rathaus, eine Kleiderkammer organisiert.

Diese Idee habe sie schon viele Jahre gehabt, erzählt Ute Lehnert. Angesichts der Flüchtlingsproblematik setzte sie die Idee in die Tat um .

Bisher öffnete die Kammer nur auf Zuruf. Doch ab September soll sie jeden Mittwoch offenstehen und zu einem festen Anlaufpunkt werden.

Die Anziehsachen und Spielzeuge in der Kleiderkammer wurden alle von hilfsbereiten Bürgern gespendet. Ute Lehnert freut sich über alle Sachen. Besonders froh ist sie, wenn die Kleidungsstücke frisch gewaschen und gelegt sind. Denn zur Zeit organisiert sie alles allein. Weil sie demnächst in Urlaub fährt, bittet sie darum, erstmal keine Spenden mehr vorbeizubringen.

 

Helfer gesucht

 

Ab September nimmt sie die Sachen wieder an. Sie gibt zu bedenken, dass die Bürger bei ihren Spenden auch überlegen sollen, ob sie damit selbst noch auf die Straße gehen würden. „Die Flüchtlinge sollen sich ordentlich einkleiden können, ohne dass auf der Straße mit dem Finger auf sie gezeigt wird“, so Lehnert.

Dabei möchte sie ihr Angebot nicht nur auf Elbtal beschränken. Solange Kleidung da sei, stehe das Angebot auch Flüchtlingen in anderen Gemeinden offen. In den letzten Monaten seien auch schon Flüchtlinge aus Dornburg in Dorchheim gewesen, um sich einzukleiden. Dabei steht Ute Lehnert nicht nur in der Kleiderkammer und wartet auf die Leute. Ihre Telefonnummer ist im Helferkreis bekannt und dann werden Termine ausgemacht, zu denen die Frau des Bürgermeisters die Flüchtlinge in ihren Unterkünften abholt, einkleidet und auch wieder zurückbringt.

Bis jetzt organisiert Ute Lehnert noch alles alleine. Da sie jedoch fest davon überzeugt ist, dass das Angebot sowie der Bedarf zunehmen wird, freue sie sich über Helfer, die ihre Idee mit unterstützen. lh

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