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Kalkwerk-Festival: Feiern wie in einem großen Wohnzimmer

Von Mit kunterbuntem Programm begeisterte das Kalkwerk-Festival am Wochenende Rockfans, Kulturfreunde und Kinder.
Bubonix-Gitarristin Sarah De Castro und ihre Kollegen gaben alles. Bilder > Bubonix-Gitarristin Sarah De Castro und ihre Kollegen gaben alles.
Limburg/Diez. 

Im Kalkwerk scheint die Zeit still zu stehen – im positiven Sinne. Hier scheint so wie immer. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen, wie Erinnerungen an die Jugend, die in jedem Jahr neu belebt werden. Kalkwerker Matze beschreibt dieses so: „Das Kalkwerk ist wie ein großes Wohnzimmer, in dem sich beim Festival alle wieder treffen, die sich ewig nicht gesehen haben.“ Die Menschen fallen sich in die Arme, sind freundlich, suchen zwischen Musikbühne, Würstchenstand und Ausstellung das Gespräch miteinander, egal ob sie sich ewig nicht gesehen haben, erst gestern noch oder sich gerade kennengelernt haben. Das Kalkwerk-Festival ist mehr als Musik. Es ist ein Treffpunkt, ein riesiges Familienfest.

Musik, Musik, Musik

Aber natürlich spielt die Musik eine zentrale Rolle, sie ist das Aushängeschild des Festivals, bei der sich die Kalkwerker und ihre Bands so zeigen wie sie sind: bunt, tolerant, musikalisch und voller Herzblut. Und so zeigte sich auch das Programm am Samstag auf der Bühne, das schon mittags jede Menge Musik-Fans anlockte: ob Hip-Hop, Metalcore, Elektro-Rave-Punk oder Hardcore – hier kam jeder auf seine Kosten. Den Beginn am Samstag machten Battle X. Die fünfköpfige Band eröffnete den Festival-Tag mit Trash Metal und stimmte die Menschen auf der Tribüne auf das ein, was noch kommen sollte: Their Decay, The half humans, Dana Plan, Stropocop und viele weitere Bands, die ihren Proberaum und somit ihre Wurzeln im Kalkwerk haben. Die Stimmung bei den Gästen wurde immer besser, ebenso die Anzahl der tanzenden und kreischenden Massen auf und vor der Bühne.

Bilderstrecke Kalkwerk-Festival begeistert die Besucher
Die 36. Auflage des Kalkwerk-Festivals bescherte den Besuchern ein kunterbuntes Programm: Musik, Varieté und ein wunderbar erfrischendes Kinder- und Rahmenprogramm ließen das Festival wieder einmal zu einem großen Familienfest werden. 19 Bands aus dem Kalkwerk und zwei externe Headliner ließen die Herzen der Musik-Fans aus nah und fern höher schlagen.Die Band "The Black Tartan Clan" aus Belgien......begeisterte das Publikum zu später Stunde...

Als die Musiker von Bubonix am Abend die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr. Sie waren ein echtes Highlight, hatte sich die überregionale Punk-Band mit Wurzeln im Kalkwerk doch eigentlich vor Jahren getrennt. Als sie wieder zusammenfanden, war für sie sofort klar: der erste und einzige Auftritt in der Region wird auf der Kalkwerk-Bühne sein. Und das wussten ihre Fans zu schätzen. Sie tanzten wild, dicht an dicht und ganz friedlich, direkt vor der Bühne. Wer es ein bisschen ruhiger mochte, nahm Platz auf der Tribüne.

Und es wurde noch voller und noch ausgelassener, als die Band The black tartan clan aus Belgien auf die Bühne kam. Mit der Auswahl dieser externen Band haben die Verantwortlichen voll ins Schwarze getroffen. Die Besucher liebten sie. Neben den klassischen Instrumenten wie Gitarre und Schlagzeug tummelten sich zusätzlich ein Banjo und ein Dudelsack auf der Bühne und sorgten für einen besonderen Sound und eine besondere Stimmung. Celtic-Punk-Rock nennen die sechs Musiker ihren Stil, der Punkrock mit keltisch-traditionellen Klängen mischt. Und auch die Musiker kamen bei den Besuchern richtig gut an, denn sie zeigten sich so publikumsnah wie es selten eine Band tat: Sie holten kurzerhand die Fans auf die Bühne und feierten ausgelassen gemeinsam mit ihnen zusammen.

Familien-Paradies

Mit der Musik, die von der Bühne schallte, mischten sich auf dem Festival-Gelände Kinderlachen und jauchzende Stimmen. Unter den Bäumen machten es sich am Samstagmittag viele junge Familien, Kinder und andere Gäste gemütlich. Denn wie in jedem Jahr bot das Festival auch ein rasantes Rahmenprogramm und ein tolles und kreatives Umfeld für die kleinen Besucher. Während die Kleinen tobten, kamen die Erwachsenen ins Gespräch. Auch die Brüder Jakob und Justus waren mit von der Partie und hatten sichtlich Spaß. In der Hängematte erholten sie sich zwischendurch vom Toben. Um sie herum: Kinderschminken, Jonglage, Hüpfburg, fliegende Bälle und schwingende Hula-Hoop-Reifen. „Das ist total schön“, findet auch ihre Mutter Juliane. Die Limburgerin schwärmt vom Kinderprogramm: „Die Kinder kommen miteinander in Kontakt und ebenso die Eltern“, sagt sie. Es sei für jeden etwas dabei. Früher sei sie immer zum Abendprogramm da gewesen, berichtet sie, nun durch die Kinder eben zum Kinderprogramm.

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