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Flachter Parkanlage ehrenamtlich aufgewertet

„Dankeschöntermin“ am neu geschaffenen Insektenhotel: (von links) Thomas Scheid, Alfred Kuh, Dieter Müller, Helmut Sprenger, Dieter Steinsberger, Timo Schneider, Volker Nicodemus, Walter Rump, Edgar Malz, Günter Böhme und Manfred Willner. Foto: Rolf Kahl „Dankeschöntermin“ am neu geschaffenen Insektenhotel: (von links) Thomas Scheid, Alfred Kuh, Dieter Müller, Helmut Sprenger, Dieter Steinsberger, Timo Schneider, Volker Nicodemus, Walter Rump, Edgar Malz, Günter Böhme und Manfred Willner.
Flacht. 

Die Aar-Gemeinde hat auf der Parkanlage am Ende der Hohlbachstraße weitere Attraktionen zu bieten. Wurde dort vor Jahresfrist die Boulebahn eingeweiht, so traf sich am Mittwochabend eine fröhliche Männerrunde mit Ortsbürgermeister Thomas Scheid und dem Beigeordneten Timo Schneider, um bei einer „Dankeschön-Fleischwurst“ und einem kühlen Bier weitere von den Männern geschaffenen Einrichtungen ihrer Bestimmung zu übergeben.

Neben der Boulebahn steht nun ein Insektenhotel, am oberen Gelände-Rand gelangt man ab sofort unter einer Holz-Pergola (mit Beschriftung) auf die Parkanlage, an den Bäumen hängen zwei bunte Nistkästen – beide mit jeweils drei „Wohneinheiten“ –, und in der Platzmitte stehen Tische und Bänke. Thomas Scheid dankte in einer kurzen Ansprache und mit dieser symbolischen Fleischwurstmahlzeit den ehrenamtlich arbeitenden „Erbauern“ der neuen Teile für die Freizeiteinrichtung. Unter der fachkundigen Führung und Anleitung von Manfred Willner, hatten Volker Nicodemus, Dieter Müller, Dieter Steinsberger, Walter Rump, Edgar Malz, Günter Böhme, Alfred Kuh und Lars Laeven mehr als 100 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet.

Scheid sprach vor dem Hintergrund einer nicht gerade üppig gefüllten Gemeindekasse Klartext. „Die Idee dieser Parkanlage bestand im Grunde bereits im Jahre 2006 im Rahmen der damaligen Dorfmoderation, konnte jedoch aufgrund fehlender Finanzen nicht realisiert werden.“ Dies hinderte Willner und seine Mitstreiter nicht daran, innerhalb von knapp eineinhalb Jahren den Platz in den heutigen Zustand zu bringen. Neben der Arbeitsleistung erbrachte die Gruppe noch einige Materialspenden, und so konnte das gesamte Projekt, das auch ein Beitrag für die Dorfgemeinschaft ist, realisiert werden, „ohne den Gemeindesäckel mit einem Cent zu belasten“, freute sich Ortschef Scheid. Der Bürgermeister nutzte den Termin, um auch Helmut Sprenger ein „Dankeschön“ auszusprechen, der seit rund fünf Jahren über 70 in der Gemarkung aufgestellte Ruhebänke pflegt und wenn nötig – allein – repariert und streicht.

Die Flachter Bürger sind derweil aufgerufen, das idyllisch gelegene Gelände an der Gabelung Hohlbachstraße/Am Fischweiher weiter anzunehmen und zu einem Treffpunkt für Jung und Alt werden zu lassen. Und vielleicht lässt sich in absehbarer Zeit, wenn der Gemeindesäckel wieder etwas voller ist, noch eine der vielen weitere Ideen realisieren. Dann könnte der unter dem Platz verlaufende Hohlbach als „Quelle“ für einen Brunnen angezapft werden.

(rpk)
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