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Frauen spenden für Hospiz

Runkel-Dehrn/Hadamar. 

Eine Spende von 450 Euro haben drei Mitglieder der Frauengemeinschaft Dehrn dem kürzlich eröffneten Hospiz in Hadamar überreicht.

Wie in jedem Jahr hatte die Frauengemeinschaft eine Adventsfeier ausgerichtet, in der sich die Dehrner Frauen auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Mit Gedichten, Liedern und besinnlichen Weisen stimmen sie sich auf Weihnachten ein. Bei kostenloser Bewirtung wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Am Ende der Veranstaltung wurde allerdings um eine Spende gebeten, die nun traditionsgemäß an eine gemeinnützige Institution übergeben wurde.

Der Spendenbetrag wurde von der Leiterin des Hospiz Lucia Goll in den Räumen des Hospiz in Empfang genommen. Bei einem Gespräch mit der Leiterin erfuhren die Dehrner Frauen, wie das Geld verwendet werden soll. Da die Krankenkassen das Hospiz nur zu 90 Prozent finanzieren, muss die Einrichtung die restlichen zehn Prozent durch Spenden aufbringen. Das Geld aus Dehrn soll speziell für künstlerische Therapien und Aromatherapien verwendet werden. „Im Moment haben wir fünf Patienten“, berichtete Leiterin Lucia Goll. Nach Fertigstellung des Hospiz sollen zwölf bis 14 Betten zur Verfügung stehen. In der Hadamarer Einrichtung werden unheilbar kranke Patienten bis zu ihrem Tod begleitet.

Das Haus sei sehr familiär eingerichtet, es gebe auch Gästebetten für Angehörige. Neben den fest angestellten Krankenschwestern sind hier auch ehrenamtliche Helfer im Einsatz, „von denen wir aber noch mehr gebrauchen können“, so Goll. Die Ehrenamtlichen führen Gespräche mit Angehörigen oder sorgen für eine ansprechende Dekoration, damit sich die Menschen wohl der Räume, damit sich die Schwerstkranken möglichst wohlfühlen.

Auch mit den örtlichen Seelsorgern wird eng zusammengearbeitet. Die Palliativmedizin beinhaltet die Schmerztherapie, Symptomkontrolle und die psychosoziale Betreuung, sagte Lucia Goll, die sich herzlich bei der Frauengemeinschaft für die Spende bedankte.

(kr)
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