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Gartenbauer gönnten sich Pause

Schlagen die Gartenbauer in Holzheim den Terminkalender auf, steht meist was von Arbeit drin. Da ist der Lehrgarten zu pflegen, Obst zu ernten oder das Gemeinwesen in Ordnung zu halten.
Holzheim. 

Schlagen die Gartenbauer in Holzheim den Terminkalender auf, steht meist was von Arbeit drin. Da ist der Lehrgarten zu pflegen, Obst zu ernten oder das Gemeinwesen in Ordnung zu halten. Einmal im Jahr ist das anders - da sollen die Mitglieder des Vereins beim Gartenfest „relaxen“, wie es die stellvertretende Vorsitzende Rosie Meyer neudeutsch ausdrückt. Dann wird zum gemütlichen Treff mit gutem Essen aufs Grundstück an der Bergstraße eingeladen.

Seit Anfang der 90er Jahre, seit die Ortsgemeinde dem Obst- und Gartenbauverein das 1000 Quadratmeter große Gelände zur Verfügung stellte, wird hier regelmäßig zum geselligen Fest eingeladen. Anfangs noch als Blütenfest im Mai, später dann nach Terminkollisionen am ersten Sonntag im August. Nachbarvereine, vorwiegend von der Aar, schauen vorbei, auch Freiendiez war schon mal da, diesmal sind es Gleichgesinnte aus Michelbach. „Gutes Essen ist die Hauptsache“, hebt Rosie Meyer den Schwerpunkt des Familienfestes für Mitglieder, Freunde und Gönner hervor.

Der Schwerpunkt für die Gartenbauer sieht anders aus. 23 Obstbäume sind im Lehrgarten zu pflegen. Neben Pflaumen, Apfel, Birnen, Kirschen und Quitte verlangt auch der Wiesengrund regelmäßige Zuwendung. Hinzu kommt die Patenschaft für die Pflanzbeete an der B 54, die Pflege der Blumenkästen an den Ortseingängen und die Absicht, Wissen über Obst- und Gartenbau an Interessierte zu vermitteln - etwa beim Schnittkurs mit einem Gärtner im Frühjahr.

Geerntete Äpfel und Birnen werden in die Kelterei gebracht, Pflaumen zu Marmelade oder Aufgesetztem verarbeitet, und ein Bäcker in Flacht wird mit Früchten für sein Gebäck beliefert. Im Advent, wenn die Produkte auf dem Markt verkauft werden, hat fast schon wieder der gesellige Teil für die 135 Mitglieder des Vereins begonnen. So wie 2012, als mit einer Gruppe Kinder und der Gemeindebücherei in einem neu angelegten Hochbeet Gemüse angepflanzt wurde. Die Gartenbauer, erzählt Vorsitzende Brigitte Weiss, holten später die Ernte ein und brachten Radieschen, Salat, Kartoffeln und Kohl in den Kindergarten - zum Mitnehmen nach Hause.

(Burkhard Westerweg)
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