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Flachter Ras’n bot erneut Hochstimmung: Gaudi bis zum Abwinken

„A Mordsgaudi“ hatten die Besucher am Samstag in der Aartalhalle. In Dirndl und Lederhose machten die Gäste die Tische bei der „3. Flachter Ras’n“ zur Tanzfläche.
Hoch die Gläser auf die dritte Flachter Ras’n – da war Hochstimmung angesagt. Bilder > Foto: Rolf Kahl Hoch die Gläser auf die dritte Flachter Ras’n – da war Hochstimmung angesagt.
Flacht. 

Am Samstagnachmittag krachte es an der Aartalhalle „böllermäßig“, und die Bevölkerung der Aargemeinde wusste somit: „Jetzt hat unsere Kirmes so richtig begonnen!“. Zwar waren bereits am Freitag die Kirmesbäume gestellt worden, und am Abend hatte die Pizzeria „Casa Mia“ bei der Kirmeseröffnungsparty ihre kulinarischen Spezialitäten in flüssiger und fester Form angeboten, doch die richtige Gaudi sollte eben erst bei der dritten Flachter Ras’n abgehen.

Und wie schon bei den beiden vorigen Veranstaltungen steppte am Samstagabend bereits früh am Abend der weißblaue Bär. Ein Garant für die „bärige Stimmung“ war wie immer die Gaudikapelle „Reinheitsgebot“. Mit einem fetzigen Programm vom Alpenrock über Schlager bis zu Klassikern aus der Tanzmusik sorgten die Bandmitglieder für eine tolle Stimmung unter den Gästen. Von der ersten Minute an schafften sie es, das Publikum mitzureißen. Gestandene Mannsbilder in Lederhosen und fesche Frauen im Dirndl standen auf den Bänken und feierten ausgelassen. Immer wieder kam von der Bühne das Kommando „Wo sind die Hände?“ und „Die Krüge hoch“. Vor allem beim jüngeren Publikum war deshalb eine gute Kondition notwendig.

Doch auch die ältere Generation ließ sich von der Kapelle mitreißen, und wer einmal in den „bajuwarischen“ Stimmungsstrudel hineingeraten war, der kam so schnell aus demselben nicht mehr heraus. Die entsprechend dem Oktoberfestthema dekorierte Halle war zum Bersten voll.

Anstich-Probleme

Für ordentlich Gaudi und Stimmung sorgte bereits der offizielle Fassbieranstich. Hatten die Bürgermeister Thomas Scheid (Ortsgemeinde) und Volker Satony (Verbandsgemeinde), Landrat Frank Puchtler und der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft, Heiko Schutzbach, schon im vergangenen Jahr so ihre Probleme beim Anstich, sollte Thomas Scheid diesen Akt in diesem Jahr noch mal toppen. Nach einem wahren Trommelwirbel auf den Hahn floss das bayerische Grundnahrungsmittel in Strömen – auf die Bühne. Scheid gelassen: „Mit einem oder zwei Schlägen kann jeder. Das ist doch langweilig.“

Am Sonntagmorgen ging die Ras’n in die zweite Runde. Nach dem Festgottesdienst in der Halle sorgten die Musikkameraden aus Oberzeuzheim für allerbeste musikalische Frühschoppenunterhaltung.

Ein Weißwurstfrühstück, anschließend wieder knusprige Haxen und Oktoberfestwurst ließen um die Mittagszeit noch mehr Flachter in die Halle strömen, denn bei vielen blieb zu Hause die Küche kalt. Mit der begleitenden Blasmusik ging’s einer mit Preisen reichlich bestückten Tombola entgegen, nur unterbrochen durch die Kaffee- und Kuchentafel.

Heute klingt die Flachter Kirmes mit dem traditionellen Frühschoppen und der abendlichen Beerdigung aus.

(rpk)
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