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Geburtstag unterm Sternenzelt

Ein rundes und buntes Fest feierten die Kinder, deren Eltern, Verwandte und Gäste anlässlich des 40. Geburtstags der Kindertagesstätte „Unterm Sternenzelt“.
Mit Mama und Papa macht das Schatzsuchen doppelt Spaß.	Fotos: wu Bilder > Mit Mama und Papa macht das Schatzsuchen doppelt Spaß. Fotos: wu
Flacht. 

„Eins, zwei, drei, hier geht es rund, komm’ mach’ mit, denn es wird bunt.“ Mit diesem Lied, das gleichsam Motto des Tages war, begannen die Kinder, deren Eltern und viele Gäste den Gottesdienst in der proppevollen evangelischen Kirche in Flacht. Höhepunkt des Gottesdienstes war unbestritten das Musical, das alle Kinder der Kita „Unterm Sternenzelt“ gemeinsam aufführten, unterstützt von den Erzieherinnen und musikalisch begleitet von Pfarrer Daniel Cremers.

In dem Musical mit dem Titel „Unterm Sternenzelt“ geht es um die Geschichte im Alten Testament von Abraham und Sarah, die unterwegs sind auf einer großen Reise, auf der Gott sie behütet, ihnen seinen Segen schenkt und sie begleitet. Für Pfarrer Cremers war nach der gelungenen Aufführung nur noch eine Kurzpredigt erforderlich: So möge Gott die Kinder unterm Sternenzelt segnen, sie sollen sich immer von Gott behütet und begleitet wissen, und das ein ganzes Leben lang. Nicht zuletzt möge auch das Haus stets mit Leben erfüllt sein.

In ähnlichem Sinne äußerten sich auch alle Sprecher, die der Kita zum 40. Geburtstag gratulierten. Die Bürgermeister Thomas Scheid (Flacht) und Werner Dittmar (Holzheim) überbrachten ihre und die Glückwünsche der Gemeindegremien. Die Landtagsabgeordneten Frank Puchtler (SPD) und Matthias Lammert (CDU) gratulierten ebenso wie Verbandsbürgermeister Volker Satony, der nette Worte für das Geburtstagskind fand. Eine wunderbare Idee setzte Roswitha Dietrich vom gemischten Chor „Cantiamo“ Holzheim um. Sie spendete den gesamten Erlös aus dem eigenen Jubiläum (250 Euro) an die Kita. Große Freude bei den Kindern und dem Kita-Team und der eine oder andere erinnerte sich an den alten Spruch: „Lieber ein Onkel, der etwas mitbringt, als eine Tante, die nur Klavier spielt.“ Übrigens werden diese großherzige Spende sowie der gesamte Erlös des Geburtstagsfestes inklusive Gottesdienst-Kollekte in die Anschaffung einer neuen Hangrutsche investiert.

Nach dem Mittagessen nahm das Leben unterm Sternenzelt so richtig Fahrt auf. Begehrt war die Schatzsuche im großen Sandkasten, wo die Kinder kleine Geschenke ausgraben konnten. Im Wichtelland konnte mit Rasierschaum auf den Spiegel „gemalt“ werden, im Zwergenland wurden Buttons hergestellt, im Regenbogen- und Lummerland wurden Sternenbänder gebastelt, der Turnraum war zur Bewegungsbaustelle geworden, im Teamzimmer und im Teestübchen war eine Jubiläums-Ausstellung aufgebaut, und draußen wurde Kinderschminken angeboten.

Kita-Leiterin Christel Weiß-Mosler sprach von einem besonders schönen Fest für die Kinder, die ganz „aus dem Häuschen“ seien, weil Mama und Papa und die Geschwister dabei seien und sie ihnen alles zeigen könnten. „Uns ist es besonders wichtig, dass sich sowohl die Kinder als auch die Eltern hier bei uns angenommen- und wohlfühlen.“ Ein solcher Tag eigne sich besonders, die Bedürfnisse und Vorstellungen zu erfahren.

(Bernhard Trost)
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