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Gegen Gier, für Gerechtigkeit

Die bevorstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz stand im Fokus des Neujahrsempfangs der Westerwälder Grünen.
Sie stellten beim Neujahrsempfang grüne Positionen klar (von links): Katharina Raue, Tabea Rößner, Christian Schimmel, Anna Neuhof und Manfred Müller. Sie stellten beim Neujahrsempfang grüne Positionen klar (von links): Katharina Raue, Tabea Rößner, Christian Schimmel, Anna Neuhof und Manfred Müller.
Westerwald. 

Das Streben nach „grenzenlosem Wachstum“ sei „die Ursache aller Probleme, nicht deren Lösung“. Diese Einschätzung äußerte der Grünen-Direktkandidat für die Landtagswahl am 13. März, Manfred Müller, auf dem Neujahrsempfang der Westerwälder Grünen in Selters. Nach wissenschaftlichen Studien des „Club of Rome“ würden dadurch weitaus mehr Arbeitsplätze zerstört als geschaffen. Wer an grenzenloses, globalisiertes Wachstum glaube, der müsse auch an zwei Wunder glauben: dass Brennstoffe und Ressourcen unendlich zur Verfügung stehen und dass das Ökosystem der Erde diese Belastungen auf Dauer verkrafte. Grüne Politik, so Müller, werde sich aber nicht für die Gier und Geldinteressen weniger, sondern nur für die ökologische und soziale Gerechtigkeit des Allgemeinwohls einsetzen.

Mehr Mitgestaltung

Christian Schimmel, Direktkandidat im Wahlkreis Montabaur, betonte in seinem Beitrag die Wichtigkeit grüner, gerechter Sozialpolitik. Er warb für bessere Mitgestaltungsmöglichkeiten für Bürger. Grüne Politik bedeute, sich für alle gesellschaftlichen Schichten verantwortlich zu fühlen. Schimmel betonte, dass Rheinland-Pfalz durch Investitionen in Bildung, Infrastruktur und in moderne Technologien vor einer guten Zukunft stehe.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner beleuchtete kritisch den Ablauf des vergangenen Jahres und die Erfolge grüner Politik. „Mit der Einrichtung eines Ministeriums für Klimaschutz und für Integration ist grüne Landespolitik bundesweit in eine Vorbildrolle gerückt“, sagte Rößner. Und: „Wer sich nicht an demokratische Werte halte, muss die konsequenten, reichhaltigen Mittel eines Rechtsstaates spüren.“ Statt eines Generalverdachts forderte sie aber eine „Generalvernunft“. Schneller Populismus sei „Brandstiftung und keine Lösung“.

Die Landtagsabgeordneten Anna Neuhof und Katharina Raue erläuterten ihre Impulse für Naturschutz, Umweltschutz und Strukturen, die die Landwirtschaft noch stärker vor reinen Agrarkonzernen schützen müsse.

(nnp)
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