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Gemeinde Hambach will attraktiver werden

Grillplatz, Dorfplatz, Ortskern – lang ist die Liste der Begehrlichkeiten, um die Ortsgemeinde Hambach attraktiver zu gestalten. Entsprechend groß war daher das Interesse bei einer Bürgerversammlung, bei der über diese Themen diskutiert wurde.
Groß war das Interesse, als Ortsbürgermeister Peter Sehr (links stehend) über die Zukunftsvisionen in der Gemeinde Hambach referierte. 	Foto: Westerweg Groß war das Interesse, als Ortsbürgermeister Peter Sehr (links stehend) über die Zukunftsvisionen in der Gemeinde Hambach referierte. Foto: Westerweg
Hambach. 

Da staunten die Hambacher Bürger selbst: Der Einladung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung folgten über 200 Männer und Frauen. Am vergangenen Montag war der große Saal im Rathaus Hambach bis auf den letzten Platz gefüllt.

Was wohl auf lebhaftes Interesse stieß: Der Gemeinderat Hambach wollte die Bürger über geplante oder derzeit im Gange befindliche Vorhaben informieren. Grundlage war eine von Ortsbürgermeister Peter Sehr im Rahmen einer Ideensammlung zusammengefasste Liste über Möglichkeiten der Dorfentwicklung (wir berichteten bereits ausführlich).

Neben bereits eingeleiteten Initiativen wie beispielsweise die Schaffung eines Grillplatzes wurden Vorhaben wie die Neugestaltung des Dorfplatzes sowie die Erhaltung des Ortskerns vorgestellt. Gerade zu der Erhaltung der dörflichen Struktur gibt es ein Programm des Landes Rheinland-Pfalz, das in vielen Fällen Fördermaßnahmen für die Gemeinde, aber auch für Privatleute bereitstellt. Hierzu bedarf es eines qualifizierten Konzeptes, das die Gemeinde in Auftrag geben müsste.

Ein zweiter wichtiger Punkt war die Vorstellung eines alternativen Finanzierens von Ortsgemeindestraßen. Vor kurzer Zeit entschied der Verwaltungsgerichtshof, dass Gemeinden statt der üblichen Anliegerbeteiligung bei Straßenerneuerung auch eine Umlage auf alle Grundstücksbesitzer einer Gemeinde erheben kann (sogenannte „wiederkehrende Beiträge“), wie dies bereits in Birlenbach praktiziert wird.

Hier sei neben der Gemeinde von den Haus- und Bauplatzbesitzern für eine erneuerte Straße lediglich ein einmaliger Beitrag zu leisten, was für die Größenordnung Hambachs einen Betrag von rund 400 bis 800 Euro erfordert. Gerade für ältere Leute mit niedrigem Einkommen werden dadurch solche unabdingbaren Kosten erträglich, zumal auch großzügige Zahlungsmodalitäten in Härtefällen möglich sind.

Die Diskussionen verliefen in einer erstaunlich sachlichen Atmosphäre, was der nun im Ort stattfindenden Meinungsbildung dienen soll.

Entscheiden muss dann der Gemeinderat.

Die Bürger wurden ermuntert, ihre Sichtweisen den Gemeinderatsmitgliedern und dem Ortsbürgermeister zu übermitteln.

(hbw)
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