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Konzert in Werschau: Gioacchino Rossini in der Berger Kirche

Diese Messe wird selten aufgeführt: Ein Ohrenschmaus lockte in die Berger Kirche, und die Zuhörer genossen Gioachino Rossinis Werk.
Der Kammerchor Ehrenbach gestaltete das erste Konzert der diesjährigen Veranstaltungsreihe in der Berger Kirche mit der „Petite Messe solennelle “ von Rossini. Ein Akkkordeon diente als Ersatz für das vorgesehene Harmonium, das Stefanie Hazenbiller (Wiesbaden) wirkungsvoll vorstellte. Der Kammerchor Ehrenbach gestaltete das erste Konzert der diesjährigen Veranstaltungsreihe in der Berger Kirche mit der „Petite Messe solennelle “ von Rossini. Ein Akkkordeon diente als Ersatz für das vorgesehene Harmonium, das Stefanie Hazenbiller (Wiesbaden) wirkungsvoll vorstellte.
Brechen-Werschau. 

Der Freundeskreis Berger Kirche hat wieder ein anspruchsvolles Programm für die nächsten Monate zusammengestellt. Den Auftakt der diesjährigen Konzertreihe in dem altehrwürdigen Gotteshaus machte der Kammerchor Ehrenbach unter der Leitung von Rainer Bittner mit der Aufführung der „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini (1792-1868). Es war wohl zum ersten Mal, dass diese selten gehörte Messe in der Berger Kirche vorgestellt wurde. Kirchenmusikdirektor i.R. Bernhard Hemmerle (Villmar) bereitete das Werk vor Jahren mit dem Villmarer Kirchenchor in der dortigen Pfarrkirche vor. Schon damals hinterließ die Messe einen nachhaltigen Eindruck. Unter den Zuhörern auf Bergen waren einige Villmarer Chormitglieder, die diese Messe in einem besonderen Veranstaltungsort noch einmal hören wollten.

Klavier und Harmonium

Der Kammerchor Ehrenbach bildete sich 2014 mit dem Ziel, das Werk in einer klein besetzten Gestalt aufzuführen, die den Intentionen Rossinis als ausgesprochener Opernkomponist sicher entgegen kamen. Die Petite Messe solennelle ist neben dem Stabat Mater die zweite große kirchenmusikalische Schöpfung Rossinis. Sie war nach außen hin in gewisser Hinsicht ein Gelegenheitswerk, geschrieben für die Einweihung der Privatkapelle des mit Rossini befreundeten Pariser Adeligen Graf Michel-Frederic Pillet-Will. Vielleicht waren es die räumlichen Verhältnisse, die Rossini zu der auf den ersten Blick etwas ungewöhnlichen, in der französischen Messtradition aber durchaus beliebten Begleitung mit Klavier und Harmonium bewegte. Mit diesem Werk hat sich der mitwirkenden Pianist Dr. Robert Paul, der auch als Initiator für dieses Projekt war und die Einführung gab,intensiv beschäftigt. Der Klavierpart ist sehr anspruchsvoll. Anstelle des Harmoniusm des Harmoniums wurde ein Akkordeon eingesetzt, das Stefanie Hazenbiller (Wiesbaden) stilsicher spielte. Der Kammerchor Ehrenbach hat sich unter der zielstrebigen Leitung von Rainer Bittner, einem studierten Schulmusiker, auf diese Aufgabe eingelassen. Der Chor, darunter auch einige Choristen des katholischen KIrchenchores St. Martin Idstein, hat in harmonischer Zusammenarbeit mit den professionellenn Solisten Eri Uhlig, Sopran (Frankfurt), Claudia De Muro-Kraz, Alt (Frankfurt), Christoph Claßem, Tenor, (Frankfurt) und Kei Higashshiura, Bass (Frankfurt) in prächtiger Aussage den Freunden der Berger Kirche ein wahres Klang-Erlebnis beschert.

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