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Grüne zur Umgehung: Jetzt wird es ernst

Flacht/Niederneisen. 

„Jetzt wird es ernst“, betonte Thorsten Janning, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen aus dem unteren Aartal. „Bis Ende der Woche gibt es die letzte Möglichkeit, dass die Bürger zu den Planungen gefragt werden. Daher rufen wir alle Bürger auf, diese Chance wahrzunehmen und Fragen zur Planung schriftlich zu formulieren.“

„Wir rechnen damit, dass die Naturschutzverbände und die Bürgerinitiativen Stellungnahmen abgeben. Aber auch jeder Bürger sollte von seinem Recht Gebrauch machen und Fragen zu den Planungen stellen und gegebenenfalls seine Bedenken äußern!“, fordert Marion Reiter, Geschäftsführerin der Grünen, die Bürger zur Stellungnahme auf.

„Auch die politischen Parteien werden sich hoffentlich mit dem Thema auseinandersetzen. Wir tun es jedenfalls.“ So Paul Stegemann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Verbandgemeinderat.

Die geplante Ortsumgehung ist eines der Themen im unteren Aartal, die die zukünftige Lebensqualität der Bürger in den dortigen Gemeinden wesentlich beeinflussen wird, heißt es von den Grünen. „Damit fühlen wir als regionale politische Organisation in der Pflicht, eine Stellungnahme im Raumordnungsverfahren abzugeben.“

Die Anwohner an der heutigen B 54 hätten ein berechtigtes Interesse an einer Entlastung. „Wir kommen aber aufgrund der bisherigen Planungsansätze zu dem Schluss, dass alle vorgestellten Planungsvarianten entweder nur andere Anwohner belasten werden und damit keine Gesamtentlastung bringen oder unverhältnismäßig bezüglich des Nutzen-Kosten-Verhältnisses und vor allem bezüglich der Belastung von Natur und Landschaftsbild und damit für die weitere Entwicklung des unteren Aartals als Naherholungsgebiet sind“, so die Grünen.

Aus deren Sicht gibt es viele Ungereimtheiten und Widersprüche in der Planung, die es zu klären gelte, bevor die Baumaßnahmen konkret werden. So sei schon jetzt klar, dass die bisherige pauschale Kostenbetrachtung gerade für die ortsferne Variante bei einer realistischen Betrachtung um Dimensionen zu niedrig angesetzt sei, von den Nachlässigkeiten in Betrachtungen zu Natur- und Lärmschutz ganz zu schweigen.

(nnp)
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