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Hambacher setzen sich für ihr Dorf ein

Dorfmoderation in Hambach: Ortsbürgermeister Peter Sehr stieß bei der Begrüßung im Gemeindehaus erneut auf großes Interesse in der Bevölkerung. Dorfmoderation in Hambach: Ortsbürgermeister Peter Sehr stieß bei der Begrüßung im Gemeindehaus erneut auf großes Interesse in der Bevölkerung.
Hambach. 

Eineinhalb Stunden nach ihrem Beginn zeigt die Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation in Hambach dreierlei: Bürger nehmen den Aufruf des Gemeinderates an und gestalten den Prozess der Entwicklung und Erneuerung aktiv mit, liefern für die vier festgelegten Schwerpunkte nahezu gleich viele Ziele und Vorschläge, und die im Gemeindehaus versammelten Einwohner dokumentieren mit mehreren Dutzend Anregungen eindrucksvoll, dass im Ort noch etwas zu gestalten ist. „Ideen entwickeln und anschließend in die Umsetzung kommen“, das hat Ortsbürgermeister Peter Sehr als Losung für die weitere Zusammenarbeit ausgegeben. Das nächste der bislang gut besuchten Treffen ist für Mitte Januar vorgesehen.

Hambach 2020 – so lange ist das für die von Sehr angestoßene Dorfentwicklungsplanung gar nicht mehr hin. Gleichwohl formulierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstagabend mehrere Dutzend Initiativen für die Schwerpunkte Infrastruktur/Versorgung, Ortsentwicklung/Ortsbild, Tourismus/Umwelt und Dorfleben/Soziales.

Themen wie die Ortsmitte beleben, öffentliche Anlagen gestalten und ausbauen, insbesondere aber das Zusammenleben der Generationen und das Wir-Gefühl zu stärken, stehen bei der Verwirklichung eines attraktiven Wohnstandortes obenan. Alle wichtigen Projekte, so ist es einem eigens entwickelten Flyer zu entnehmen, sollen in das Leitbild unter dem Titel „Lebendiges Dorf – Wohnen mit Zukunft“ einfließen.

„Heimat als Stärke einbringen“, nennt das Frank Puchtler. Aus festem Fundament und festen Strukturen etwas schöpfen und gemeinschaftlich den Weg gehen, lässt den Landrat die „Hambacher Identität“ in den Rang einer idealen Grundlage für die anstehenden Bemühungen rücken. Ein überschaubares Dorf, tolle Landschaft und Standortvorteile wie die Nähe zu Autobahn, ICE und den Zentren Diez und Limburg.

Die Attraktivität der Ortschaft ist unter anderem daran abzulesen, dass es in der Gemarkung kaum Leerstände gibt – im Gegenteil. Eine Wohnung im Obergeschoss des Gemeindehauses wurde mit freiwilligen Helfern für Flüchtlinge hergerichtet, und die alte Mühle, die derzeit für Ferienwohnungen ausgebaut wird, soll Mitte Februar ebenfalls als Wohnstätte für Zuwanderer dienen. (Bericht über die Dorfmoderation folgt).

(hbw)
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