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Kita-Haustier in Flacht gestohlen: Hase weg: Die Kinder trauern

Der Verlust eines Tieres ist auch für Kinder eine schlimme Erfahrung. Dass eine solche Erfahrung auch im Kindergarten gemacht werden kann, wurde jetzt in Flacht deutlich. Hier gab es allerdings keinen Todesfall, sondern einen „Kriminalfall“.
Der Hase der Kindertagesstätte ist verschwunden: Das Gehege von Fabius ist leer, der Verlustschmerz der Kinder groß. Foto: Nadja Quirein Der Hase der Kindertagesstätte ist verschwunden: Das Gehege von Fabius ist leer, der Verlustschmerz der Kinder groß.
Flacht. 

„Die Kinder sind unglaublich traurig“, sagt Erzieherin Manuela Hummer. Nachdem im vergangenen Jahr einer der beiden Kindergarten-Hasen an einer Krankheit verstarb, vermissen sie nun auch Fabius, den zweite Hasen, schmerzlich. „Der Hase ist nicht mehr da“, mussten die Kinder in der evangelischen Kindertagesstätte „Unterm Sternenzelt“ Flacht/Holzheim kürzlich feststellen, als sie ihm wie gewohnt morgendlich sein Frühstück bringen wollten. Weder in seinem Gehege noch in seinem Häuschen war das kleine Nagetier zu finden, sagt die Erzieherin, die sich sicher ist, dass kein Tier das Häschen geholt hat.

„Kein Tier kommt dort an ihn ran“, beteuert sie. Die Spuren nämlich weisen auch nicht auf ein Tier hin, findet sie. Weder der Käfig ist beschädigt noch irgendwelche Kampfspuren sind zu sehen. Das Gehege ist zudem nahezu ausbruchssicher für den kleinen Hasen, der bereits seit Jahren in der Kita wohnte. Das Öffnen des Geheges ist für ein Tier nicht ohne weiteres möglich, darauf hätten sie sehr geachtet. „Seltsam“, findet das die Erzieherin und weiß, wie schmerzlich der Verlust für die Kinder ist.

Bei der Befragung der Nachbarn, ob diese etwas über den Verbleib von Fabius wüssten, sei herausgekommen, dass zwei weitere Hasen abhanden gekommen seien, ebenfalls unter Umständen, die nicht auf ein Wildtier schließen lassen. Das bestätigt eine der Kindergarten-Mütter aus Flacht von ihren Familie-Hasen: „Das war definitiv kein Tier“, sagt sie über das Verschwinden ihrer Hasen vor einigen Wochen. Einen der Hasen konnte sie wieder finden, den zweiten leider nicht. Den Hasenkäfig zu öffnen und ebenso das Gartentürchen sei für ein Tier nicht möglich, sagt die Mutter und glaubt, dass es sich um einen Menschen handelt, der die Tiere aus dem Käfig gelassen hat. Sie wünscht sich, dass Nachbarn und Einwohner nun aufmerksamer sind und so etwas nicht noch mal passiert. „Passt auf eure Tiere auf“, sagt die Erzieherin. Wer etwas gesehen oder etwas über das Verschwinden der Tiere weiß, solle sich bitte an die Kita wenden.

(qui)
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