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Oberneiser Autorin schrieb Mittelalterroman: Im Kopfkino durchs Mittelalter

Monika Janine Bernhardt entführt mit ihrem Erstlingswerk „Sieben Namen für ein Leben“ in die mittelalterliche Welt der Ritter.
Autorin Monika Janine Bernhardt aus Oberneisen präsentiert ihren über 700 Seiten starken Debütroman „Sieben Namen für ein Leben“. Foto: Rolf Kahl Autorin Monika Janine Bernhardt aus Oberneisen präsentiert ihren über 700 Seiten starken Debütroman „Sieben Namen für ein Leben“.
Oberneisen. 

Die Zeit spielt bei Monika Janine Bernhardt und ihrer gerade im Verlagshaus El Gato erschienenen Fantasie-Geschichte um die Ritterin Rianne gleich mehrfach eine Rolle. Eine gehörige Portion Zeit muss sich derjenige nehmen, der sich in das Werk der Oberneiserin vertiefen möchte. 768 Seiten wollen gelesen sein. Das schafft man nicht im Vorübergehen. Der Umfang einer Arbeit ist aus Sicht der Literaturgeschichte jedoch der Grund dafür, weshalb Romane – die Langform der Erzählung – so beliebt sind, denn Romane bieten lang anhaltendes Lesevergnügen und ermöglichen den Lesern, regelrecht in die geschilderte Welt einzutauchen. Zudem gelten sie als Königsdisziplin der Belletristik, bestehen aus durchschnittlich 400 Seiten, wobei es nach oben keine Grenzen gibt.

„Daran, dass meine Geschichte mal auf fast doppelt so vielen Seiten wie der Durchschnitt stehen würde, habe ich vor 18 Jahren keinen einzigen Gedanken verschwendet“, erzählt die 1967 in Nordhessen geborene Autorin. Und hier sind wir wieder bei der Zeit. 18 Jahre an einer Erzählung, an einem Roman, zu schreiben, sind außergewöhnlich. Außergewöhnlich lange. „Als roten Faden hatte ich die Geschichte irgendwann in meinem Kopf“, erinnert sie sich an die ersten Seiten, die sie noch in einen PC eintippte. Später stieg sie auf ein Notebook um. Im Laufe der Jahre entstand eine komplexe Geschichte. Monika Janine Bernhardt: „Die meisten Szenen sah ich quasi wie einen Film vor meinem geistigen Auge. Ich brauchte das dann bloß noch hinzuschreiben“. Doch habe sie auch nicht im Entferntesten daran gedacht, mit ihrer – ganz persönlichen – Geschichte einmal an die Öffentlichkeit zu gehen. Noch nicht mal der Mann an ihrer Seite durfte das „Niedergeschriebene“ lesen. 18 Jahre lang nicht. Erst jetzt als es fertig war. Ihr Gatte war begeistert, motivierte sie dazu, das Manuskript weiteren Testlesern zur Verfügung zu stellen. Nach deren positiven Feedbacks war es dann so weit: Monika Janine Bernhardt veröffentlichte ihr Erstlingswerk.

„Sieben Namen für ein Leben“ erzählt die Geschichte einer Frau, die in einer mittelalterlich geprägten Welt in einem fiktiven Land namens Grana unter Rittern aufwächst. Und somit sind wir ein drittes Mal bei der Zeit. Ein Abenteuerroman mit einer Frau im Ritterzeitalter – klingt außergewöhnlich, jedoch verlockend und überaus spannend. Die Leser begleiten Ritterin Rianne durch alle Stationen ihres jungen Lebens. Rianne kämpft auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen eine männerdominierte Gesellschaft. Mit Mut, Respekt, Kameradschaft und viel Herz ist sie nicht nur auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln und ihrem Liebesglück, auch das Schicksal ihres Heimatlandes und weiterer Völker stehen auf dem Spiel. In einem Roman mit vielen Höhe- und Tiefpunkten schafft die Autorin eine unverwechselbare Verbindung zwischen Glück, Liebe, Familie, Freundschaft und Leben einerseits sowie Hass, Elend, Feindschaft und Tod andererseits: Ein wahrer Abenteuerroman mit Herz-Schmerz-Garantie.

(rpk)
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