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Flüchtlinge in Limburg-Weilburg: Immer mehr Plätze für Flüchtlinge

Die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg arbeitet daran, die Zahl der Plätze für Flüchtlinge noch einmal um 40 Prozent zu erhöhen. In den nächsten Wochen werden neue Zuweisungen erwartet.
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Limburg-Weilburg. 

Derzeit rollen keine Busse mit Flüchtlingen in den Landkreis Limburg-Weilburg. Doch bereits im Mai könnte die vorläufige Verschnaufpause vorbei sein. Dann erwartet der Kreis die nächsten Zuweisungen. Derzeit hält der Kreis 2429 Plätze vor, die bis auf eine Handvoll belegt sind (die NNP berichtete). Aufgrund der derzeitigen Prognosen rechnet die Kreisverwaltung damit, bis zum Jahresende 3847 Betten einrichten zu müssen. Nicht eingerechnet sind darin die Erstaufnahmeeinrichtungen in Limburg-Staffel und Weilburg.

Die Plätze verteilen sich sehr unterschiedlich im Kreis. In Merenberg und Löhnberg gibt es überhaupt keine Gemeinschaftsunterkünfte. Während in der zweitgrößten Stadt des Landkreises, in Bad Camberg (14 000 Einwohner), gerade 42 Plätze vorgehalten werden, gibt es im 8500-Seelen-Ort Dornburg 251 Plätze. Der Kreis will die Zahl der Betten in Limburg auf jeden Fall in nächster Zeit an mehreren Stellen um 251 auf 878 Plätze vergrößern.

Der Kreis plant, den Kommunen für die Kosten ihrer ehrenamtlichen Betreuer Pauschalen zu zahlen: fünf Cent pro Tag und Platz. Das sind zum Beispiel für Dornburg 4580,75 Euro, für Limburg 16 023,50 Euro.

Das Land berücksichtigt die Standorte der Erstaufnahmeeinrichtungen ab 2017 auch bei den Schlüsselzuweisungen. Für dieses Jahr gibt es Sonderzahlungen. Im letzten Quartal lebten in Staffel im Durchschnitt 523 Menschen. Dafür überweist das Land in diesem Jahr 183 050 Euro. cris

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