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Ins Land des Glaubens

Pfarrer Daniel Cremers, bislang in St. Peter tätig, wurde in sein neues Amt in Flacht eingeführt. Sowohl bei ihm als auch bei den Mitgliedern seiner Kirchengemeinde herrscht große Vorfreude auf die gemeinsame Zeit.
Dekan Christian Dolke führte Daniel Cremers in sein neues Amt ein. Links dahinter seine Frau Esther. Dekan Christian Dolke führte Daniel Cremers in sein neues Amt ein. Links dahinter seine Frau Esther.
Flacht. 

"Lass uns stampfen, lass uns klatschen, lass uns tanzen. Einfach spitze, dass du da bist!" Die Kinder der Tagesstätten aus Flacht und Niederneisen standen im Altarraum und begrüßten mit diesem bekannten Kinderlied den neuen Pfarrer der Kirchengemeinde Flacht, Niederneisen und Holzheim, Daniel Cremers. Viele erwachsene Besucher des feierlichen Einführungsgottesdienstes in der proppevollen Flachter Kirche stimmten beim Refrain mit ein, und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Peter Keller, versicherte vor der versammelten Gemeinde: "Du bist sehr willkommen!"

Die Flachter Pfarrerin Esther Reininghaus-Cremers, die gemeinsam mit Dekan Christian Dolke und dem Singkreis Flacht den Segensgottesdienst gestaltete und sich seit dem 1. Januar gemeinsam mit Daniel Cremers die mit rund 2100 Gemeindemitgliedern und zwei zu betreuenden Kindertagesstätten größte Einzelpfarrstelle im Dekanat Diez teilt, hieß den neuen Seelsorger ebenfalls willkommen: "Ich freue mich riesig, da er ja gleichzeitig auch mein Mann ist!"

Zumindest für die nächsten zwei Jahre besitzt die Kirchengemeinde nun zwei Pfarrer. Daniel Cremers, drei Jahre in der Kirchengemeinde St. Peter zu Diez tätig, übernimmt in Flacht einen 50-prozentigen Anteil. Weitere 25 Prozent wird er als "Pfarrer zur zusätzlichen Unterstützung" in der Kirchengemeinde Hahnstätten erbringen. Ehefrau Esther hat einen 75-prozentigen Anteil inne (unsere Zeitung berichtete bereits).

Liebe zum Dorf

Cremers, der in dem feierlichen Gottesdienst erstmals vor seiner neuen Gemeinde predigte, erinnerte daran, wie er und seine Frau vor etwa drei Jahren aus der "Großstadt" Remscheid nach Flacht aufs Land zogen. Mittlerweile habe er sich nicht nur mit dem Leben im Dorf arrangiert – nein, er habe "das Leben auf dem Dorf lieben gelernt". Er freue sich nach seiner Tätigkeit in Altendiez darauf, mit den Menschen seiner neuen Gemeinde einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, stets auf Augenhöhe mit Gott, zu beschreiten.

"Gott ist der Reiseleiter unserer Reisegruppe beim Weg ins Land des Glaubens." Er sei guter Dinge, dass der Glaube an Gott in der Gemeinde eine Zukunft besitze. Nachdem er die Kanzel wieder verlassen hatte, griff er zur Gitarre und stimmte das Lied "Gut, dass wir einander haben" an.

Werbeträger

Nach dem Gottesdienst fand in der Aartalhalle ein Empfang statt, bei dem neben reichlich Kaffee, Sekt und Kuchen eine ganze Reihe von Grußworten gesprochen wurden. Unter anderem hieß auch Ortsbürgermeister Thomas Scheid den "Werbeträger in Sachen Kirche und Religion" Daniel Cremers in der Aargemeinde willkommen, um mit seiner Frau ab sofort gemeinsam weiter zu bauen, an dem was Esther in Flacht schon zu bauen begonnen habe. rpk

(Rolf-Peter Kahl)
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