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Musiker: Interview mit Sänger und Gitarrist Ben’tagon

Am Samstag um 20 Uhr startet wieder „Christmas Rock“ mit Ben’tagon (Benedikt Schmidt) und Band im Amthof-Innenhof beim Bad Camberger Christkindlmarkt. Wie immer ist der Eintritt frei. NNP-Redakteurin Petra Hackert sprach mit dem Sänger und Gitarristen.
Der Bad Camberger Sänger und Songwriter Benedikt Schmidt Der Bad Camberger Sänger und Songwriter Benedikt Schmidt
Bad Camberg. 

Dein erstes Lied hast Du im Alter von fünf Jahren komponiert – was war das für ein Song?

BENEDIKT SCHMIDT: Es ging um Krieg. Ich hatte das irgendwie im Fernsehen oder Radio mitbekommen. Da kann ich mich noch ganz klar dran erinnern. Ich fand das blöd. Deshalb habe ich daraus ein Lied gemacht. Wie der Song genau ging, weiß ich heute nicht mehr.

Dein Vater, Dein Onkel Tiger B. Smith und Du, Ihr habt als Musiker sicher viel gemeinsam erlebt. Gibt es eine Anekdote, die Du erzählen möchtest?

SCHMIDT: Oh, da gibt es einiges. Wir haben so viel erlebt. Vielleicht das: Als mein Onkel wieder anfing, Live-Musik zu machen, hatte ich einen alten VW-Bus. Darin waren wir zu fünft unterwegs in eine Kneipe zum Spielen, mit dem ganzen Equipment. Das war ein super-witziger Ausflug, weil es so eng war.

Welche Art von Musik machst Du jetzt?

SCHMIDT: Ich schreibe vorwiegend Balladen, aber auch Pop- und Kinderlieder. Für die Camberger Ferienspiele schreibe ich alle zwei Jahre ein neues Lied. Bei Solo-Auftritten mische ich Eigenes und bekannte Songs. Ich spiele gerne Interpretationen von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen und Zeiten. Alles, was mir und natürlich dem Publikum gefällt.

Musiker, Lehrer, Landschaftsgärtner

Benedikt Schmidt wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater Heinrich spielte bei den im heimischen Raum legendären „Stamps“, sein Onkel war „Tiger B.

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Wie ist das am Samstagabend?

SCHMIDT: Da gibt es Musik aus allen Zeiten. Natürlich sind Weihnachtslieder dabei, aber nicht die Unmenge. Es wird nicht ganz so rockig wie früher beim Tiger, eher poppig. Ich denke, das wird gut.

Ist etwas Eigenes dabei?

SCHMIDT: Das Camberg-Lied. Das können mittlerweile viele mitsingen, aber auch die, die es noch nicht kennen, lernen es schnell. Ich habe auch ein Weihnachtslied geschrieben, aber da bin ich noch nicht so überzeugt von. Das ist noch nicht so weit.

Was ist das für ein Gefühl, im knallvollen Amthof quasi „zu Hause“ vor dieser Kulisse aufzutreten?

SCHMIDT: Das macht richtig Spaß. Ich habe ja früher schon beim Tiger als Gitarrist mitgespielt. Deshalb habe ich nicht lange überlegt, als Andreas Urban mich vor zwei Jahren fragte, ob ich das machen möchte. Ich bin eingesprungen, weil es meinem Onkel nicht gut ging. Letztes Jahr ist er leider gestorben. Wir haben dann den Auftritt mit Profi-Musikern gestartet. Meine größte Sorge war, die Band zusammenzustellen, weil ich sonst alleine unterwegs bin. Das sind alles richtig gute Leute, Bad Camberger Profi-Musiker. Aber sie müssen natürlich auch Zeit haben.

Wer ist dabei, den man kennt?

SCHMIDT: Thomas Rath spielt Schlagzeug und singt. Er hat schon Xavier Naidoo begleitet. Anke Rath singt zweite Stimme, Raimund Thuy ist am Keyboard, der Bruder von Heinrich Thuy, der früher bei den „Stamps“ war, die Band, in der mein Vater gespielt hat. Drei Stücke wird Raimund alleine singen. Uwe Grunert musste kurzfristig absagen, er hat einen Auftritt in St. Petersburg. Neu hinzugekommen sind die beiden Profis Thomas Rothenberger, der jetzt in Diez lebt, aber aus Bad Camberg stammt, und Stefan Kassner, Bassist aus Wiesbaden.

Worauf freust Du Dich bei diesem Auftritt besonders?

SCHMIDT: Eigentlich auf die mehrstimmigen Lieder wie „California Dreaming“. Raimund, Anke und ich, wir haben uns schon mehrmals getroffen. Es macht auch richtig Spaß, mit so einer guten Band zusammenzuspielen.

Hast Du ein Lieblingslied?

SCHMIDT: Das ist „Happy x-mas (war is over)“ von John Lennon. Das mag ich wirklich. Man spielt es ja nur einmal im Jahr. Ich mag Weihnachtslieder unheimlich gerne, aber man kann sie nur so selten spielen.

Was erwartet Ihr vom Publikum?

SCHMIDT: Anfangs wurden immer alle gebeten, mit roten Mützen zu kommen. Das fand ich cool. Es wäre schön, wenn das jetzt wieder mehr Besucher machen würden. Wir hoffen auf ein gut gelauntes Publikum, das bei vielen Liedern mitsingt.

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