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Erweiterung des Kieswerks Werschau: Kiesabbau Werschau

Die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Kieswerks Werschau steht in den Startlöchern: Nachdem das Kieswerk Ende 2014 den neuesten Stand der Planungen zur Erweiterung des Abbaus bei Werschau dargelegt hat, erwartet die Bürgerinitiative, dass bald das öffentliche Antragsverfahren beginnt.
Unter anderem den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (Sechster von links) hat die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Kieswerks bei Werschau in den vergangenen Wochen auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Unter anderem den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (Sechster von links) hat die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Kieswerks bei Werschau in den vergangenen Wochen auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht.
Brechen-Werschau. 

„Es hat sich im Wesentlichen nichts an den Plänen geändert“, so Dominik Schlenz, der Vorsitzende der Bürgerinitiative, in einer Pressemitteilung. „Angekündigt ist, dass die Planungen final sind und das offizielle Verfahren sehr bald starten wird. Dann gilt es, die offengelegten Unterlagen gründlich durchzuarbeiten und die in den vergangenen Monaten gesammelten Fakten als Einwendungen zu formulieren.“

Zur Vorbereitung trafen sich die Vertreter der Bürgerinitiative mit den heimischen Landtagsabgeordneten. Joachim Veyhelmann (CDU) interessierte sich der BI zufolge vor allem für die Problematik der Trinkwasserquelle und deren potenzielle Gefährdung durch den Kiesabbau. Hier gelte es, grundsätzlich den Wert des Schutzgutes Trinkwasser gegenüber dem Kiesabbau zu klären. Veyhelmann sagte eine entsprechende Anfrage an die betroffenen Stellen zu. Der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert informierte sich insbesondere über die Abstände zu Wohngebäuden. Die Bürgerinitiative betont, dass in angrenzenden Bundesländern Mindestabstände von 300 Metern zu Wohngebieten gelten, um die Belastungen der betroffenen Bürger möglichst gering zu halten, in Werschau sei dagegen eine Annäherung auf bis zu 100 Meter geplant. „In Hessen haben wir eine vergleichbare Thematik bei der Trassierung der neuen Stromleitungen“, so Eckert. „Auch ohne dezidierte Abstandsregeln setzt sich hier langsam ein Umdenken durch.“

Veyhelmann zeigte sich der Pressemitteilung zufolge beeindruckt von der sachlichen Arbeit der Bürgerinitiative in enger Kooperation mit der Gemeinde Brechen. „Wenn erst die Bagger rollen, dann ist es zu spät“ betonte Eckert und stellte heraus, dass sich die Arbeit der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Kieswerks Werschau durch ihr Engagement in diesem frühen Projektstatus positiv von anderen Bürgerinitiativen abhebt.

Beide Landtagsabgeordnete kündigten an, in engem Kontakt mit der Bürgerinitiative zu bleiben und sich über den Sachstand bei den zuständigen Behörden zu informieren. Auch mit ihren Fraktionskollegen wollen sie sich über vergleichbare Fälle austauschen.

(vt)
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