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Stadt würdigt Initiative von Laura Beutler und Eva Kaminsky: Konradspreis für Uganda-Hilfe

Von Der Konradspreis 2017 ist an die Initiative „Health for Uganda/Africa Weilburg“ verliehen worden. Der Preisträger war von Thomas Hemp und dem früheren Bürgermeister Hans-Peter Schick vorgeschlagen worden.
Den Gewinnerinnen des Konradpreises, Eva Kaminsky und Laura Beutler, gratulieren KSK-Vorstand Stephan Gürtler, Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz (v.l.). Den Gewinnerinnen des Konradpreises, Eva Kaminsky und Laura Beutler, gratulieren KSK-Vorstand Stephan Gürtler, Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz (v.l.).
Weilburg. 

Im Rahmen des 25. Weilburger Abends ist der 7. Konradpreis der Stadt Weilburg verliehen worden; 15 Personen hatten insgesamt elf Vorschläge eingereicht. Die Entscheidung traf eine Jury aus Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch (CDU) und den Magistratsmitgliedern Christian Radkovsky, Peter Püchner, Matthias Knaust und Dieter Langer.

Ein Punkt Vorsprung

Laut Bürgermeister Hanisch hatten alle Vorschläge ihre Würdigung verdient, doch konnte es nur einen Gewinner geben. Mit nur einem Bewertungspunkt Vorsprung ging der Konradspreis 2017 an die Initiative „Health for Uganda/Africa e.V. Weilburg“, die von Thomas Hemp und Hans-Peter Schick vorgeschlagen wurde. Das Projekt war 2014 in Hasselbach von den ehemaligen Abiturientinnen Laura Beutler und Eva Kaminsky und deren Mitstreiterinnen gegründet worden. Die Initiative zeige sich besonders engagiert und schaffe es, in Weilburg ein Bewusstsein für die Lebensbedingungen und Probleme in Uganda zu schaffen. Sie leiste damit einen Beitrag für lokales Engagement, für die Jugendarbeit, für die Bekämpfung von Fluchtursachen und für die Verbesserung der Lebensumstände in unserer einen Welt, so der Bürgermeister.

Dabei stehe die Optimierung der Lebensbedingungen der Menschen in Uganda, deren Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention durch sauberes Trinkwasser und medizinische Hilfsmittel im Fokus der Tätigkeit. Konkret ging es bereits um ein Solarprojekt für einen Kühlschrank in einem Krankenhaus, Erste-Hilfe-Ausbildungen von medizinischem Personal, Zisternenprojekte und die Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten zur Herstellung von Moskitonetzen, Wasserfiltern aus Ton und die Beratungen zu Agrartechnik. Die Damen starteten am nächsten Morgen wieder nach Uganda, wo sie die finanzielle Unterstützung sicher sinnvoll einsetzen können.

Zusammen mit Kreissparkassen-Vorstand Stephan Gürtler überreichte Hanisch den von der KSK gestifteten Preis in Höhe von 1000 Euro. Die Kreissparkasse Weilburg sei ein Teil der Stadt Weilburg und fühle sich auch als Botschafter einer sinnvollen Digitalisierung als positive Perspektive für die Stadt. Botschafter der Stadt Weilburg für eine positive Zukunft sei auch der diesjährige Träger des Konradspreises. Die Wahl der Jury drücke in besonderem Maße das ehrenamtliche Engagement von jungen Menschen in Weilburg aus, das auch aufgrund der aktuellen Migrationsbewegungen mit seiner Hilfe und Unterstützung dort ansetze, wo die Ursachen für schlechtere Lebensbedingungen liegen.

Es gab viele Vorschläge

Die weiteren Vorschläge waren das „Café International“ in der Schwanengasse (vorgeschlagen von Eva Korschinsky), der Modellbau-Park Weilburg (Dieter Boger, Josef Plahl), der Obst- und Gartenbauverein Weilburg (Dieter Boger, Hans Pross), Free School Weilburg (Frau Zenke-Philippi); das Rosenhang-Museum (Hans-Peter Schick), Weilburger Wassermusik (Axel Rehn), Foodtruck Meile (Wolfgang Eck), Mehr Familienfreundlichekit (Miriam Scheu), Weilburger Theatersommer (Ehepaar Gorenflo) und Stadtentwicklung & Tourismus (Weilburger Forum).

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