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Rückbau der Baustelle dauert: Leinpfad wird erst Ende September freigegeben

Von Die neue Autobahnbrücke steht, die alte Autobahnbrücke ist längst abgerissen. Trotzdem gibt es an den früheren Baustellen noch viel wiederherzustellen und zurückzubauen. Doch das dauert länger als gedacht.
Auch der provisorische Bahnübergang an der neu gebauten Autobahnbrücke zwischen Limburg und Eschhofen muss zurückgebaut werden. Foto: Stefan Dickmann Auch der provisorische Bahnübergang an der neu gebauten Autobahnbrücke zwischen Limburg und Eschhofen muss zurückgebaut werden.
Limburg. 

Die Rückbauarbeiten an der Lahn in Höhe der Autobahnbrücke verzögern sich deutlich. Voraussichtlich erst bis Ende Oktober sollen diese Restarbeiten abgeschlossen sein, teilte Hessen Mobil am gestrigen Freitag mit. Der gesperrte Leinpfad, der zwischen Limburg und Eschhofen entlang der Lahn verläuft, soll „nach jetzigem Zeitplan“ von Ende September an wieder uneingeschränkt nutzbar sein.

Ursprünglich war vorgesehen, den Pfad, der von Radfahrern und Fußgängern genutzt wird, von Anfang August an wieder zugänglich zu machen. Über die Verzögerungen war die Stadt in der vergangenen Woche informiert worden.

Der Rückbau hat auch Auswirkungen auf den Verkehr auf der Landstraße 3020 zwischen Limburg und Eschhofen, inklusive des dortigen Radwegs, die während der Bauarbeiten verlegt worden waren und wieder ihren ursprünglichen Verlauf erhalten sollen. Nach Angaben von Hessen Mobil wird es zu einer halbseitigen Sperrung kommen, die vom 20. Juli bis zum 20. August vorgesehen ist. Außerdem werde nach momentaner Planung eine Vollsperrung der L 3020 zwischen Limburg und Eschhofen in der ersten Oktoberhälfte erforderlich sein.

Der Gehölzschnitt entlang des Leinpfads könne voraussichtlich vom 17. bis 21. September durchgeführt werden – nach Vorliegen der Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde. „Die übrigen Arbeiten im Uferbereich sollen zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein, so dass danach der Leinpfad für die Nutzung freigegeben werden kann“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Auf Anfrage dieser Zeitung teilte die Sprecherin von Hessen Mobil, Sonja Lecher, mit, welche Arbeiten im Einzelnen zu erledigen sind:

  Es muss noch ein Bauwerk zur Entwässerung der Autobahnbrücke hergestellt und die Bereiche am Lahnufer wiederhergestellt werden;

  Unter der Bahnstrecke an der Lahn müssen Entwässerungsrohre verlegt werden, um diese an die Entwässerung der Autobahnbrücke anzuschließen;

  Der Wirtschaftsweg Süd muss wiederhergestellt werden;

  Der provisorische Bahnübergang an der L 3020 wird zurückgebaut;

  Die L 3020 in Höhe der Autobahnbrücke muss zurückverlegt werden (inklusive des dortigen Radwegs) und die Umfahrungen zurückgebaut werden;

  Gehölzarbeiten am Leinpfad;

  Rückbau aller Baustraßen;

  Geländeprofilierung auf der alten Trasse der A 3.

Die Verzögerungen begründet Hessen Mobil mit den Bauverzögerungen beim Rückbau der alten Autobahnbrücke; dabei war es zu insgesamt sechs Monaten Verzögerungen bis einschließlich April dieses Jahres gekommen.

Hessen Mobil hatte im Januar gegenüber dieser Zeitung von „Erschwernissen“ beim Abbruch der alten Fundamente der Pfeiler am Lahnufer gesprochen, weil im Baugrund überraschend „alte Verbauten und Fundamente“ vorgefunden worden seien, die nicht in den Bestandsunterlagen verzeichnet gewesen seien. Außerdem habe der Abriss des nördlichen Pfeilers zwischen der Bahnlinie und der Lahn wegen zu starken Windes mehrfach unterbrochen werden müssen. Wegen der beengten Platzverhältnisse am Pfeiler zwischen der Bahnlinie und der Lahn hätten sich die Abbrucharbeiten ebenfalls verzögert, „da hier teilweise nur kleinere Geräte und Fahrzeuge eingesetzt werden konnten“.

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