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Deutschen Handwerk: Leistungswettbewerb: Bundessieg geht nach Hadamar

Immer wieder sind Auszubildende der Glasfachschule Hadamar bei Leistungswettbewerben des Deutschen Handwerks ganz vorne dabei. Aktuell stellt die Fachschule zwei Bundessiegerinnen.
Schulleiterin Astrid Häring-Heckelmann gratulierte Natascha Stahl zum Bundessieg. Schulleiterin Astrid Häring-Heckelmann gratulierte Natascha Stahl zum Bundessieg.
Ausbildung. 

Zwei Schülerinnen der Glasfachschule Hadamar haben erfolgreich am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teilgenommen: Schulleiterin Astrid Häring-Heckelmann gratulierte besonders der 1. Bundessiegerin Natascha Stahl.

Um ihre Glückwünsche persönlich übermitteln zu können, hatte die Leiterin der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar die Preisträgerinnen in die Glasfachschule nach Hadamar eingeladen. Im Rahmen des „Leistungswettbewerbes des Deutschen Handwerks“ werden alljährlich junge Gesellinnen und Gesellen aus allen Gewerken als Kammer-, Landes- oder Bundessieger ausgezeichnet. Zwei der diesjährigen Preisträger auf Bundes-, Landes- und Kammerebene der Handwerkskammer Wiesbaden kommen von der Glasfachschule Hadamar. Sie sind Absolventinnen der mehrjährigen Berufsfachschule mit Berufsabschluss der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar am Standort Staatliche Glasfachschule Hadamar.

Hohe Motivation

Immer wieder bringt die qualifizierte Ausbildung der Glasfachschule Hadamar, deren Abschluss mit dem Gesellenbrief im Deutschen Handwerk gleichgestellt ist, Absolventen mit besonderer Qualifikation in ihren kreativen Berufen hervor. Die Glasfachschule Hadamar würdigte in diesem Zusammenhang auch die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft ihrer Schülerinnen und Schüler, denen es unter fachkundlicher Anleitung der engagierten Lehrkräfte immer wieder gelingt, Höchstleistungen zu erbringen.

Die „Azubi-Elite“ des Deutschen Handwerks wurde in einer Feierstunde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin geehrt, nachdem der Landessieg in Stadt-Allendorf bereits im Oktober gewürdigt wurde. Die Feierstunde zum Kammersieg in Wetzlar fand im Dezember statt.

Glasveredlerin Natascha Stahl mit der Fachrichtung „Glasmalerei und Kunstverglasung“ erhielt die Auszeichnungen Kammersiegerin, Landessiegerin sowie 1. Bundessiegerin. In dieser Ausbildung setzen die Schülerinnen und Schüler Motive aus vorhandenen oder eigenen Entwürfen hauptsächlich auf Flachglas, aber auch auf Hohlglas um. Spezielle Schmelzfarben werden in verschiedenen Pinseltechniken in direkten oder indirekten Druckverfahren oder in der Spritztechnik auf das Glas aufgetragen und in speziellen Öfen dauerhaft eingebrannt. Untrennbar mit den glasmalerischen Ausführungen verbunden, sind die unterschiedlichen Techniken der Kunstverglasung, zum Beispiel für die Herstellung von Fenster- und Wandgestaltungen. Viele Arbeitstechniken erfordern eine besondere zeichnerische Begabung und ein differenziertes Einfühlungsvermögen.

Glaserin Luzie Kehne mit der Fachrichtung „Verglasung und Glasbau“ wurde neben Kammer- und Landessiegerin auch 2. Bundessiegerin. Ebenfalls ein großer Erfolg in dieser gewöhnlich doch eher männlich besetzten Berufsgruppe.

Besondere Verfahren

Traditionelle Inhalte dieses Berufsbildes sind nach wie vor das Verglasen von Fenstern, Türen und Zwischenwänden sowie die Abwicklung unterschiedlichster Reparaturarbeiten, aber auch der Fenster- und Glasfassadenbau. Die Entwicklung vielfältiger Spezialgläser mit verschiedenartigen Funktionen verlangen besondere Bearbeitungs- und Montageverfahren. Ganzglasanlagen, Brüstungen, komplette Fassadenlösungen und Überkopfverglasungen oder Vitrinenkonstruktionen erfordern unter anderem Kenntnisse in den Bereichen Bauphysik und Baustatik. Blei-, Messing- und Betonverglasungen, Bildereinrahmungen, Verklebe- und Verschmelzungstechniken gehören zusätzlich zu den Disziplinen des Glaserhandwerks und bereichern das Berufsbild in gestalterischer Hinsicht.

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