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Flachter Kirche: Lichter weisen den Weg zur Musik

Von Der Chor „Aarlegro“, das Vokalensemble Diez, der Männerchor „Aartal“ und „Plenty Brass“ sorgten für ein großartiges Konzerterlebnis im Advent. Die Flachter Kirche ganz im Weihnachtsmodus.
In einer voll besetzten und phantastisch illuminierten Kirche zu singen, bereitete nicht nur den Gastgebern, sondern auch den Gästen Freude. Foto: Kahl In einer voll besetzten und phantastisch illuminierten Kirche zu singen, bereitete nicht nur den Gastgebern, sondern auch den Gästen Freude.
Flacht. 

Es ist wie ein Garantieschein: Wenn der gemischte Chor Aarlegro zu einem Konzert in die Flachter Kirche einlädt, dann dürfen sich Chor- und Musikfreunde der Region darauf verlassen, dass sie eine Veranstaltung erleben, die ohne Zweifel in die Kategorie „hörens- und sehenswert“ einzuordnen ist. Unter dem Motto „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ hatten sie nach zweijähriger Pause zu ihrem zweiten Advents-Konzert geladen. Und damit die Besucher den Weg zu Tür und Tor besser fanden, wurden die Gehsteige zur Flachter Kirche mit Windlichtern und Kerzen ausgeleuchtet.

Die Frauen und Männer des Niederneisener Chores hatten den Veranstaltungsort, der neben seinen visuellen, baulichen Eigenschaften eine ganz ausgezeichnete Akustik besitzt, zusätzlich in einer einzigartigen, bunten Weise illuminiert. Kanzel, Altarraum, Orgel und Kirchenfenster wurden in blaues, rotes, gelbes, grünes und orangefarbenes Licht getaucht, und die komplette Kirchendecke war überzogen mit einem leuchtenden Sternenhimmel.

Und da der gemischte Chor „Aarlegro“ (Leitung Bettina Scholl) das Konzert gesanglich nicht alleine gestalten wollte, hatte er sich mit dem Männerchor Aartal (Leitung Eberhard Biebricher) und dem Vokalensemble Diez (Leitung Andreas Sehrbrock) zwei leistungsstarke Chöre der Region nach Flacht eingeladen. Zudem bereicherte das Blechbläser-Ensemble „Plenty Brass“ aus Limburg (Leitung Edgar Sterkel) das Programm, das unter dem Thema: „Brass & Voices – Bläserklang trifft starke Stimmen“ zusammengestellt wurde. Es wurde ein Weihnachtskonzert, das zwischen den leisen, sanften, manchmal auch melancholischen Tönen des Jahresausklangs und den lauten, jubilierenden, den triumphierenden Noten des Neuanfangs einen Bogen spannte, mit dem verbindenden Element des Weihnachtsereignisses. Die hohe gesangliche Qualität der auftretenden Chöre sowie der kontrastreiche Sound von Trompeten und Hörnern, Posaunen, Tuba und Euphonium garantierten wundervolle Vorträge in einer mit Hingabe geschmückten Kirche. Das Publikum durfte sich an traditionellen Stücken wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“, an „Leise rieselt der Schnee“ oder „Maria durch ein Dornwald ging“ erfreuen. Aber auch „Abendfrieden“ von Franz Schubert und „Hymne an die Nacht“ (Beethoven) oder das gemeinsam gesungene Lied „Macht hoch die Tür“ gingen nicht nur ins Ohr, sondern berührten das Herz.

Diejenigen im Publikum, die sich bislang unter Blechbläsermusik nicht allzu viel vorstellen konnten, werden zukünftig voller Begeisterung von „Plenty Brass“ sprechen, die mit ihren in zwei Vortragsblöcken dargebotenen Stücken wie „March oft he Toys“, „Sheperd’s Pipe Carol“ oder „Christmas day“ das ganze Klangvolumen der Band, von piano bis zu einem gewaltigen Sound, präsentierten.

Bevor die Besucher im Anschluss an das Musikprogramm außerhalb der Kirche unter der Luther-Linde mit heißem Glühwein und Punsch bewirtet wurden, honorierten sie allen Vortragenden mit anhaltendem Applaus.

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