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Jubiläumskonzert: Mandolinenclub feiert 100-Jähriges

Von „Fidelio“ Altendiez feiert am 21. Januar mit einer Matinee in der Lahnblickhalle Jubiläum. „Harmonie“ aus Köln kommt, „Frisch auf“ Elz ist vertreten und der Männerchor „Germania“ Freiendiez erhebt die Stimme.
Der Mandolinenclub „Fidelio“ Altendiez spielt gelegentlich unter gemeinsamer Leitung von Sergei Kudriaschow mit Gleichgesinnten aus Köln auf. Der Mandolinenclub „Fidelio“ Altendiez spielt gelegentlich unter gemeinsamer Leitung von Sergei Kudriaschow mit Gleichgesinnten aus Köln auf.
Altendiez. 

Christine Bowden ist die Vorfreude anzumerken. Die Vorsitzende freut sich auf den Auftakt ins Jubiläumsjahr, das Treffen mit den passiven Mitgliedern (voraussichtlich im Mai) und das eigene Jahrhundert-Konzert im Oktober. Die „leider nur noch 14 Aktiven“ haben unter der Leitung von Sergei Kudriaschow neuen Schwung geholt, was nicht zuletzt den Kooperationen mit dem Mandolinenkonzertverein „Harmonie“ Köln und den Gleichgesinnten aus Elz geschuldet ist.

Rückschläge

Fast hätte der Verein das Jubiläum nicht mehr erlebt. Kurz hintereinander verlor die Gruppe ihre beiden Leiter Franz Hoppe und Nachfolger Günter Moos. Rückschläge, von denen sich das Ensemble erst einmal erholen musste. Als das Ende gekommen schien, bahnte sich im November 2015 die Zusammenarbeit mit dem Mandolinenkonzertverein an. Durch Sergei Kudriaschow, tätig an der Kreismusikschule in Bad Ems und Dozent an der VHS Köln, entwickelte sich der Kontakt zum Mandolinenclub.

Der neue gemeinsame musikalische Leiter, der aus einer russischen Musikerfamilie stammt und seine Ausbildung an den Konservatorien in Kiev und Lemberg absolvierte, hauchte den Altendiezern neues Leben ein – und erweiterte das Repertoire.

Schon als Student in das Konzertleben seiner Heimatstadt fest eingebunden, nahm Kudriaschow an internationalen Musikfestspielen teil und trat als Solist an der Philharmonie Kiev auf. Seit 1992 betreut der in Deutschland lebende Dirigent viele musikalische Projekte und Aktivitäten. Das von ihm gegründete Quartett „Adagio“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Stücke unbekannter russischer Komponisten zu interpretieren.

Kein „Männerclub“ mehr

In Altendiez erklangen neben Mandolinenmusik jahrzehntelang Märsche, Ouvertüren, populäre und volkstümliche Melodien. Ein Repertoire, das die Mitglieder stets einem ganz bestimmten Motto zuordneten: Musik verbindet. Dargeboten wurden volkstümliche Musik, klassische Werke und populäre Melodien von einem bunt gemischten Orchester aus verschiedenen Altersgruppen und Instrumenten. Mandolinen, Mandolen, Gitarren, Bässe, Akkordeons und Keyboards waren zu hören.

Einst reiner Männerclub, der wanderte und Theater spielte, hat sich das Ensemble nach einem Übergangsjahr „besser positioniert“ und das beim Neujahrskonzert 2017 gleich unter Beweis gestellt. Und auch bei der Hauptversammlung zeigten sich die Mitglieder voller Tatendrang, um die Pläne für das Jubiläumsjahr umzusetzen. Humor und gelassene Art des Dirigenten, so heißt es aus dem Orchester, „verstehen es, uns zu motivieren“.

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